Zwischen Sonne und Schatten
Worum geht’s?
Mia heuert als Yogalehrerin in einem Luxusresort an der Algarve an. Für diesen Job hat sie alles aufgegeben. Und das nur, um auf eine persönliche Mission zu gehen. Doch dann trifft sie den Barkeeper Yanis. Während sich zwischen den beiden zarte Gefühle entwickeln, häufen sich im vermeintlichen Paradies rätselhafte und beunruhigende Ereignisse.
Meine Meinung:
Solveig-Marie Kastners Thriller „Summer Heat“ hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Der Schreibstil konnte mich von Beginn an fesseln, ebenso wie die Erzählweise aus unterschiedlichen Perspektiven und die geschickt eingestreuten Rückblicke in Mias Vergangenheit, die nach und nach immer mehr Puzzleteile offenbaren.
Auch die Figuren sind ebenso interessant wie undurchsichtig. Erzählt wird aus der Sicht von Mia, die mit einem ganz persönlichen Racheplan an die Algarve kommt, sich jedoch schneller von ihren Gefühlen ablenken lässt, als ihr vielleicht guttun würde. Hinzu kommt Yanis, der Barkeeper, der Mia näherkommt, sowie Taciana, über die ich bewusst nicht mehr verraten möchte, um niemandem die Spannung zu nehmen. Insgesamt sind die Charaktere vielschichtig angelegt. Wirklich sympathisch war mir allerdings kaum jemand, was vor allem daran lag, dass sich meine Einschätzung der Figuren ständig änderte und ich bis zuletzt nie sicher war, wem ich eigentlich trauen konnte.
Die Handlung selbst beginnt eher ruhig. Zeitweise hatte ich das Gefühl, als würde die Geschichte im ersten Drittel noch zwischen Enemies-to-Lovers-Romance und Thriller pendeln, bevor sie sich schließlich eindeutig für Letzteres entscheidet. Im letzten Drittel nimmt der Roman dann spürbar Fahrt auf und überrascht mit zahlreichen Wendungen, erschreckenden Szenen, spannenden Ermittlungen und Ereignissen, die ich so nicht erwartet hätte.
Trotz des langsamen Einstiegs hat es mich dennoch irgendwie von Anfang an gefesselt. Der Klappentext verrät ja, in welche Richtung die Geschichte geht, dennoch blieb bis zum Schluss vieles im Unklaren und ich konnte lange nicht erahnen, wie sich die einzelnen Handlungsstränge zusammenfügen würden. Einen Stern ziehe ich dennoch ab, weil der Beginn für meinen Geschmack etwas zu unentschlossen wirkte und sich die Ereignisse am Ende dafür fast schon zu schnell überschlugen. Dennoch habe ich den Roman gerne gelesen. Besonders die Kulisse an der Algarve, das luxuriöse Resort, der Blick hinter die Fassade der High Society und die düsteren Abgründe der Reichen und Schönen (auch hier möchte ich nicht spoilern, deshalb keine Details) haben mir gut gefallen. Gerade diese Aspekte hätten für meinen Geschmack sogar noch früher einsetzen und etwas mehr Raum einnehmen dürfen.
Fazit:
Mit „Summer Heat“ von Solveig-Marie Kastner hatte ich zwar anfangs das Gefühl, als wüsste die Geschichte selbst noch nicht genau, welchen Weg sie einschlagen möchte. Doch je weiter ich gelesen habe, desto stärker hat sie mich in ihren Bann gezogen. Gerade die Mischung aus Urlaubsflair, undurchsichtigen Figuren, dunklen Geheimnissen, Vorurteilen und menschlichen Abgründen hat mich am Ende überzeugt. Für mich ein Thriller, der etwas Anlauf braucht, dafür aber mit einem packenden letzten Drittel belohnt.
4 sommerliche Sterne von mir.
Mia heuert als Yogalehrerin in einem Luxusresort an der Algarve an. Für diesen Job hat sie alles aufgegeben. Und das nur, um auf eine persönliche Mission zu gehen. Doch dann trifft sie den Barkeeper Yanis. Während sich zwischen den beiden zarte Gefühle entwickeln, häufen sich im vermeintlichen Paradies rätselhafte und beunruhigende Ereignisse.
Meine Meinung:
Solveig-Marie Kastners Thriller „Summer Heat“ hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Der Schreibstil konnte mich von Beginn an fesseln, ebenso wie die Erzählweise aus unterschiedlichen Perspektiven und die geschickt eingestreuten Rückblicke in Mias Vergangenheit, die nach und nach immer mehr Puzzleteile offenbaren.
Auch die Figuren sind ebenso interessant wie undurchsichtig. Erzählt wird aus der Sicht von Mia, die mit einem ganz persönlichen Racheplan an die Algarve kommt, sich jedoch schneller von ihren Gefühlen ablenken lässt, als ihr vielleicht guttun würde. Hinzu kommt Yanis, der Barkeeper, der Mia näherkommt, sowie Taciana, über die ich bewusst nicht mehr verraten möchte, um niemandem die Spannung zu nehmen. Insgesamt sind die Charaktere vielschichtig angelegt. Wirklich sympathisch war mir allerdings kaum jemand, was vor allem daran lag, dass sich meine Einschätzung der Figuren ständig änderte und ich bis zuletzt nie sicher war, wem ich eigentlich trauen konnte.
Die Handlung selbst beginnt eher ruhig. Zeitweise hatte ich das Gefühl, als würde die Geschichte im ersten Drittel noch zwischen Enemies-to-Lovers-Romance und Thriller pendeln, bevor sie sich schließlich eindeutig für Letzteres entscheidet. Im letzten Drittel nimmt der Roman dann spürbar Fahrt auf und überrascht mit zahlreichen Wendungen, erschreckenden Szenen, spannenden Ermittlungen und Ereignissen, die ich so nicht erwartet hätte.
Trotz des langsamen Einstiegs hat es mich dennoch irgendwie von Anfang an gefesselt. Der Klappentext verrät ja, in welche Richtung die Geschichte geht, dennoch blieb bis zum Schluss vieles im Unklaren und ich konnte lange nicht erahnen, wie sich die einzelnen Handlungsstränge zusammenfügen würden. Einen Stern ziehe ich dennoch ab, weil der Beginn für meinen Geschmack etwas zu unentschlossen wirkte und sich die Ereignisse am Ende dafür fast schon zu schnell überschlugen. Dennoch habe ich den Roman gerne gelesen. Besonders die Kulisse an der Algarve, das luxuriöse Resort, der Blick hinter die Fassade der High Society und die düsteren Abgründe der Reichen und Schönen (auch hier möchte ich nicht spoilern, deshalb keine Details) haben mir gut gefallen. Gerade diese Aspekte hätten für meinen Geschmack sogar noch früher einsetzen und etwas mehr Raum einnehmen dürfen.
Fazit:
Mit „Summer Heat“ von Solveig-Marie Kastner hatte ich zwar anfangs das Gefühl, als wüsste die Geschichte selbst noch nicht genau, welchen Weg sie einschlagen möchte. Doch je weiter ich gelesen habe, desto stärker hat sie mich in ihren Bann gezogen. Gerade die Mischung aus Urlaubsflair, undurchsichtigen Figuren, dunklen Geheimnissen, Vorurteilen und menschlichen Abgründen hat mich am Ende überzeugt. Für mich ein Thriller, der etwas Anlauf braucht, dafür aber mit einem packenden letzten Drittel belohnt.
4 sommerliche Sterne von mir.