Sommer - Slow Burn - Neuanfang
Mit Summer Tides entführt uns Sarah Fulmar an die malerische Küste von St Ives und genau dieses Setting ist für mich auch ganz klar die größte Stärke des Romans. Salzige Meeresluft, kleine Gassen und ganz viel Sommerfeeling sorgen dafür, dass man sich beim Lesen etwas wegträumen kann. Die Atmosphäre ist dicht und lebendig beschrieben und macht richtig Lust auf Meer und Sonne.
Im Mittelpunkt steht Scarlett, die nach zahlreichen Aushilfsjobs endlich ihren eigenen Weg gehen möchte. Mit der Übernahme eines heruntergekommenen Strandkiosks wagt sie einen Neuanfang, der sowohl beruflich als auch persönlich einiges an Veränderung mit sich bringt. Diese Grundidee fand ich sehr gelungen, da sie viel Raum für Entwicklung bietet. Unterstützt wird sie dabei von den liebenswerten Einwohnern des Ortes und besonders von Jonah, einem Rettungsschwimmer, der selbst mit seiner Zukunft hadert.
Die Dynamik zwischen Scarlett und Jonah ist als Slow-Burn angelegt, was gut zur sommerlich-ruhigen Stimmung passt. Allerdings zieht sich diese Entwicklung stellenweise ziemlich in die Länge. Oft drehen sich die beiden im Kreis, anstatt Dinge offen anzusprechen, was mit der Zeit etwas frustrierend wirken kann. Auch die Handlung insgesamt bleibt recht vorhersehbar und bietet nur wenige überraschende Momente.
Mit Scarlett als Protagonistin bin ich leider nicht ganz warm geworden. Ihre anfängliche Unbeholfenheit wirkte zunächst charmant, entwickelte sich im Verlauf der Geschichte jedoch eher in Richtung Naivität. Eine deutlichere persönliche Entwicklung hätte hier viel bewirken können. Auch emotional bleibt vieles eher an der Oberfläche, wodurch wichtige Konflikte nicht die gewünschte Intensität erreichen.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und lässt sich leicht lesen, wodurch man schnell durch die Seiten kommt. Besonders die Nebenfiguren und das Kleinstadtleben tragen zur gemütlichen, fast schon idyllischen Stimmung bei, die das Buch durchzieht
Im Mittelpunkt steht Scarlett, die nach zahlreichen Aushilfsjobs endlich ihren eigenen Weg gehen möchte. Mit der Übernahme eines heruntergekommenen Strandkiosks wagt sie einen Neuanfang, der sowohl beruflich als auch persönlich einiges an Veränderung mit sich bringt. Diese Grundidee fand ich sehr gelungen, da sie viel Raum für Entwicklung bietet. Unterstützt wird sie dabei von den liebenswerten Einwohnern des Ortes und besonders von Jonah, einem Rettungsschwimmer, der selbst mit seiner Zukunft hadert.
Die Dynamik zwischen Scarlett und Jonah ist als Slow-Burn angelegt, was gut zur sommerlich-ruhigen Stimmung passt. Allerdings zieht sich diese Entwicklung stellenweise ziemlich in die Länge. Oft drehen sich die beiden im Kreis, anstatt Dinge offen anzusprechen, was mit der Zeit etwas frustrierend wirken kann. Auch die Handlung insgesamt bleibt recht vorhersehbar und bietet nur wenige überraschende Momente.
Mit Scarlett als Protagonistin bin ich leider nicht ganz warm geworden. Ihre anfängliche Unbeholfenheit wirkte zunächst charmant, entwickelte sich im Verlauf der Geschichte jedoch eher in Richtung Naivität. Eine deutlichere persönliche Entwicklung hätte hier viel bewirken können. Auch emotional bleibt vieles eher an der Oberfläche, wodurch wichtige Konflikte nicht die gewünschte Intensität erreichen.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und lässt sich leicht lesen, wodurch man schnell durch die Seiten kommt. Besonders die Nebenfiguren und das Kleinstadtleben tragen zur gemütlichen, fast schon idyllischen Stimmung bei, die das Buch durchzieht