Verliebt in Cornwall

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fredhel Avatar

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Das Cover in den zarten Farben von Strand und Meer – verziert mit der in wenigen Strichen angedeuteten Skyline von St. Ives – fängt die Atmosphäre der Geschichte gemeinsam mit dem farbigen Buchschnitt einfach wunderbar ein.

Die Handlung dreht sich um Scarlett, die nach einer schwierigen Beziehung die Flucht aus London antritt, um in Cornwall ganz neu anzufangen. Sie möchte sich dort mit einem kleinen Strandkiosk selbstständig machen, geht dabei jedoch prompt einem Betrüger auf den Leim. Als wäre das nicht schon genug Trubel, verliebt sie sich auch noch Hals über Kopf in den feschen Jonah. Dieser ist allerdings ausgesprochen beziehungsscheu, weshalb es trotz seiner spürbar wachsenden Verliebtheit ein ziemliches Hin und Her zwischen den beiden gibt. Um das Chaos perfekt zu machen, taucht zu allem Überfluss auch noch Scarletts Ex-Freund auf und mischt kräftig mit. Sowohl Jonah als auch Scarlett müssen im Laufe der Ereignisse erst einmal für sich selbst herausfinden, was sie eigentlich von der Zukunft erwarten, und persönlich ein Stück weit reifen.

Unterm Strich ist dies eine wirklich amüsante Sommerliebesgeschichte, die man ganz wunderbar im Strandurlaub lesen kann, die aber auch zu Hause für vergnügliche Ablenkung sorgt. Die Erzählung bietet zwar im klassischen Sinne keinen Tiefgang, aber man sollte die Kernaussage beim Lesen durchaus verinnerlichen: Man muss erst einmal mit sich selbst im Reinen sein und klarkommen, bevor man wirklich bereit für eine stabile Paarbeziehung ist. Dank des angenehmen und flüssigen Schreibstils der Autorin fliegen die Seiten nur so dahin. Ein schöner Roman, für den ich gerne vier Sterne vergebe!