Netter Inhalt, aber die Sprache: unsäglich, ein Show-Stopper
Fangen wir mit dem Positiven an: das Buch ist hübsch aufgemacht, gut fotografiert, die Rezepte appetitanregend gestylt, das Inhaltsverzeichnis bietet thematisch sortierte Backwaren und Desserts, die Auswahl liest sich gut, die Rezepte sind sommerlich. Es fehlt einiges wie z.B. Rezepte mit Äpfeln oder mit Pfirsichen. Es gibt Hinweise, wie Rezepte laktosefrei und vegan angepasst werden können, auch das ist fein.
Aber. Es gibt auf meiner Seite Kritikpunkte, wie fehlende Nährwertangaben und vor allem die flapsige Sprache. Ob "freshe" Rezepte, Himbeer"schlonzade" oder "Geilheits"-Torte - würde ich ein solches Buch gern nutzen? Möchte ich es im Regal stehen haben? Blätterte ich gern darin? Nein, absolut nein.
Ich wünsche dem Buch seine Zielgruppe, befürchte aber, dass die Anleitungen für diese, das dürften in der Regel Backanfänger sein, nicht genau genug beschrieben sind. Wie häutet man Rhabarber, wie kalt muss Butter für einen Mürbeteig sein und wie zieht man einen kleinen Teigrand hoch?
Aber. Es gibt auf meiner Seite Kritikpunkte, wie fehlende Nährwertangaben und vor allem die flapsige Sprache. Ob "freshe" Rezepte, Himbeer"schlonzade" oder "Geilheits"-Torte - würde ich ein solches Buch gern nutzen? Möchte ich es im Regal stehen haben? Blätterte ich gern darin? Nein, absolut nein.
Ich wünsche dem Buch seine Zielgruppe, befürchte aber, dass die Anleitungen für diese, das dürften in der Regel Backanfänger sein, nicht genau genug beschrieben sind. Wie häutet man Rhabarber, wie kalt muss Butter für einen Mürbeteig sein und wie zieht man einen kleinen Teigrand hoch?