Sommerlicher Backgenuss
Von Theresa Haubs habe ich bereits ihr Debüt-Backbuch „Cozy Baking Time“ ausprobiert. Da war ich doch positiv überrascht, dass so schnell Nachschub ansteht und zwar mit „Sunny Baking Time“, das sich mit den Rezepten, wie es der Titel erahnen lässt, auf die sommerlichen Monate konzentriert.
Dass Haubs einen sehr lockeren Ansprachestil hat, das war mir schon bekannt, dementsprechend habe ich damit hier schon regelrecht gerechnet und sie behält ihren Stil eindeutig bei. Viele Anglizismen, viel Kommunikation, als würden wir uns direkt locker miteinander unterhalten und viel Persönliches, weil immer was von ihr und ihrer Familie/Freunden einfließt. Eine gute Idee fand ich, dass die Backrezepte nach den beteiligten Sommerfrüchten sortiert sind. Tatsächlich schaue ich auch eher, welche Früchte mir gerade frisch zur Verfügung stehen und suche mir dann ein passendes Rezept. Haubs widmet sich auch vielen Früchten, angefangen bei der Erdbeere, Rhabarber, später Johannisbeeren und Stachelbeeren und auch Pflaumen dürfen nicht fehlen. Dann gibt es zum Abschluss noch einen größeren Dessertteil. Da es im ersten Buch Kekse/Plätzchen gab, fand ich das hier eine sinnvolle Ergänzung.
Vor den Rezepten sind wieder jede Menge Tipps zum Backprozess, aber auch zu Alternativen für veganes Backen dabei. Das kannte ich größtenteils schon aus dem Erstlingswerk, aber ich verstehe auch, dass es nochmal aufgegriffen wird, weil nicht jeder muss beide Bücher bei sich stehen haben und die Zielgruppe ist tendenziell auch jünger und damit wohl auch unerfahrener. Ansonsten ist die Optik mit Bildern, Schriftart und Ähnlichem genau wie beim ersten Backbuch und das funktioniert wieder gut für mich. Das Bild macht schon Lust auf mehr und die Anleitungen sind dann in so eine Ansprache, dass man sich leicht zurechtfindet. Was mir aber schon beim ersten Durchblättern auffiel: Die Rezepte über die verschiedenen Obstsorten hinweg haben sich mir zu sehr geähnelt. Gerade wenn es um Streuselvarianten mit verschiedenem Obst ging. Da hat man das Buch für mich etwas aufgeblasen, obwohl man beim ersten Mal schon hätte schreiben können: Auch problemlos durch Kirsche oder Stachelbeere zu ersetzen.
Tauchen wir jetzt mal konkret in die Rezepte ein, die ich ausprobiert habe. Da führte natürlich kein Weg am Maulwurfkuchen mit Erdbeeren vorbei. Es wird nicht explizit so bezeichnet, aber es ist klar, dass es eine Abwandlung des Klassikers ist. Nachdem ich Banane und Kirschen schon kenne, war die Erdbeere da eine tolle Ergänzung. Es hat wunderbar geschmeckt und auch die Erdbeere macht sich mit Kakao-Biskuit echt super. Rhabarber und Baiser ist eine Kombination, die man eigentlich kennt, weil sie sich so gut ausbalancieren. Ich habe die Kombination aber bislang flach auf dem Blech gehabt. Hier haben wir auch lecker Rührteig, darauf den Rhabarber und dann anschließend Baiserhaube mit Mandeln. Das fand ich eine gute Idee und es hat mir sehr gut geschmeckt. Auch Stachelbeeren und Baiser treffen sich gerne, weswegen ich hier überrascht war, ein Rezept mit Pudding zu entdecken. Da noch keine klassische Stachelbeer-Saison war, habe ich aufs Glas zurückgegriffen und muss sagen, nicht nur Erdbeeren gehen gut mit Pudding, auch die Stachelbeere. Das war übrigens auch eins der angesprochenen Rezepte, die es so ähnlich im Buch gab.
Haubs hat dann auch ein Rezept von ihrer Urgroßmutter mitgebracht, die Crostata die Marmellata. Auch wenn ich Pfirsich-Marmelade durchaus gerne schon mal gemixt mit anderem Steinobst mache, war es mir dafür noch zu früh, so habe ich dann, wie als Option dargestellt, auf gekaufte Marmelade gesetzt. Ich weiß nicht, ob das die falsche Entscheidung war, oder ob das Rezept allgemein eher nicht mein Geschmack getroffen hat, aber es war mir viel zu süß. Trotzdem war die Idee gut, auch weil das Rezept an die klassische Riemchentorte erinnerte, die es sonst mit Kirschen, Apfel oder Aprikose gibt. Auch im Nachtischbereich habe ich mich natürlich ausprobiert. Ein paar Klassiker hatte die Autorin dabei, aber mich hat sofort das Himbeer-Lemoncurd-Dessert angesprochen und das kann ich wirklich sehr empfehlen. Das konnte ich so in der Kombination noch nicht. Man führt auch keinen Zucker extra zu, das kommt alleine über die Karamellkekse, das Curd und die Himbeeren. Das schmeckt dann richtig frisch. Allgemein kann ich auch wieder nur sagen, dass die Anleitungen für mich Gelinggarantie hatten.
Fazit: Theresa Haubs überzeugt auch mit ihrer „Sunny Baking Time“, die einen Schwerpunkt auf sommerliche Früchte und frische Desserts liegt. Vielleicht hätte mehr Vielfalt in den Backrezepten gut getan, aber ich habe auch wieder neue Ideen entdeckt, neue Kombinationsideen und bis auf ein Rezept konnte mich auch alles überzeugen.
Dass Haubs einen sehr lockeren Ansprachestil hat, das war mir schon bekannt, dementsprechend habe ich damit hier schon regelrecht gerechnet und sie behält ihren Stil eindeutig bei. Viele Anglizismen, viel Kommunikation, als würden wir uns direkt locker miteinander unterhalten und viel Persönliches, weil immer was von ihr und ihrer Familie/Freunden einfließt. Eine gute Idee fand ich, dass die Backrezepte nach den beteiligten Sommerfrüchten sortiert sind. Tatsächlich schaue ich auch eher, welche Früchte mir gerade frisch zur Verfügung stehen und suche mir dann ein passendes Rezept. Haubs widmet sich auch vielen Früchten, angefangen bei der Erdbeere, Rhabarber, später Johannisbeeren und Stachelbeeren und auch Pflaumen dürfen nicht fehlen. Dann gibt es zum Abschluss noch einen größeren Dessertteil. Da es im ersten Buch Kekse/Plätzchen gab, fand ich das hier eine sinnvolle Ergänzung.
Vor den Rezepten sind wieder jede Menge Tipps zum Backprozess, aber auch zu Alternativen für veganes Backen dabei. Das kannte ich größtenteils schon aus dem Erstlingswerk, aber ich verstehe auch, dass es nochmal aufgegriffen wird, weil nicht jeder muss beide Bücher bei sich stehen haben und die Zielgruppe ist tendenziell auch jünger und damit wohl auch unerfahrener. Ansonsten ist die Optik mit Bildern, Schriftart und Ähnlichem genau wie beim ersten Backbuch und das funktioniert wieder gut für mich. Das Bild macht schon Lust auf mehr und die Anleitungen sind dann in so eine Ansprache, dass man sich leicht zurechtfindet. Was mir aber schon beim ersten Durchblättern auffiel: Die Rezepte über die verschiedenen Obstsorten hinweg haben sich mir zu sehr geähnelt. Gerade wenn es um Streuselvarianten mit verschiedenem Obst ging. Da hat man das Buch für mich etwas aufgeblasen, obwohl man beim ersten Mal schon hätte schreiben können: Auch problemlos durch Kirsche oder Stachelbeere zu ersetzen.
Tauchen wir jetzt mal konkret in die Rezepte ein, die ich ausprobiert habe. Da führte natürlich kein Weg am Maulwurfkuchen mit Erdbeeren vorbei. Es wird nicht explizit so bezeichnet, aber es ist klar, dass es eine Abwandlung des Klassikers ist. Nachdem ich Banane und Kirschen schon kenne, war die Erdbeere da eine tolle Ergänzung. Es hat wunderbar geschmeckt und auch die Erdbeere macht sich mit Kakao-Biskuit echt super. Rhabarber und Baiser ist eine Kombination, die man eigentlich kennt, weil sie sich so gut ausbalancieren. Ich habe die Kombination aber bislang flach auf dem Blech gehabt. Hier haben wir auch lecker Rührteig, darauf den Rhabarber und dann anschließend Baiserhaube mit Mandeln. Das fand ich eine gute Idee und es hat mir sehr gut geschmeckt. Auch Stachelbeeren und Baiser treffen sich gerne, weswegen ich hier überrascht war, ein Rezept mit Pudding zu entdecken. Da noch keine klassische Stachelbeer-Saison war, habe ich aufs Glas zurückgegriffen und muss sagen, nicht nur Erdbeeren gehen gut mit Pudding, auch die Stachelbeere. Das war übrigens auch eins der angesprochenen Rezepte, die es so ähnlich im Buch gab.
Haubs hat dann auch ein Rezept von ihrer Urgroßmutter mitgebracht, die Crostata die Marmellata. Auch wenn ich Pfirsich-Marmelade durchaus gerne schon mal gemixt mit anderem Steinobst mache, war es mir dafür noch zu früh, so habe ich dann, wie als Option dargestellt, auf gekaufte Marmelade gesetzt. Ich weiß nicht, ob das die falsche Entscheidung war, oder ob das Rezept allgemein eher nicht mein Geschmack getroffen hat, aber es war mir viel zu süß. Trotzdem war die Idee gut, auch weil das Rezept an die klassische Riemchentorte erinnerte, die es sonst mit Kirschen, Apfel oder Aprikose gibt. Auch im Nachtischbereich habe ich mich natürlich ausprobiert. Ein paar Klassiker hatte die Autorin dabei, aber mich hat sofort das Himbeer-Lemoncurd-Dessert angesprochen und das kann ich wirklich sehr empfehlen. Das konnte ich so in der Kombination noch nicht. Man führt auch keinen Zucker extra zu, das kommt alleine über die Karamellkekse, das Curd und die Himbeeren. Das schmeckt dann richtig frisch. Allgemein kann ich auch wieder nur sagen, dass die Anleitungen für mich Gelinggarantie hatten.
Fazit: Theresa Haubs überzeugt auch mit ihrer „Sunny Baking Time“, die einen Schwerpunkt auf sommerliche Früchte und frische Desserts liegt. Vielleicht hätte mehr Vielfalt in den Backrezepten gut getan, aber ich habe auch wieder neue Ideen entdeckt, neue Kombinationsideen und bis auf ein Rezept konnte mich auch alles überzeugen.