Rau und mitreißend

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Das Cover zu Sunset Flip wirkt durch das künstlerische Motiv ungewöhnlich und ernsthaft – nicht wie ein reiner Wrestling-Roman, sondern wie eine Geschichte mit Tiefe, Brüchen und Licht in dunklen Momenten.
Die Leseprobe hat mich schnell hineingezogen. Der Schreibstil ist sehr filmisch, direkt und dialogstark; vieles wirkt fast wie eine Szene, die man vor sich sieht. Besonders berührt hat mich die Beziehung zwischen Auggie und Nadine: liebevoll, vertraut, aber auch von Sorgen und unausgesprochenen Ängsten durchzogen.
Der Spannungsaufbau gefällt mir sehr, weil hinter dem Glamour des Wrestlings sofort Unsicherheit und Verletzlichkeit spürbar werden. Auggie steht kurz vor einem möglichen großen Durchbruch, wirkt aber innerlich alles andere als sicher. Nadine gibt ihm Halt, ohne dabei bloß Nebenfigur zu sein.
Ich würde das Buch gerne weiterlesen, weil mich interessiert, was aus Auggie, seiner Karriere, seiner Liebe zu Nadine und diesem schmalen Grat zwischen Rolle und echtem Leben wird. Die Leseprobe verspricht eine intensive, menschliche und ungewöhnliche Geschichte.