Der Preis der Inszenierung
Nachdem mich "Ich gegen Osborne" damals komplett begeistert hat, waren meine Erwartungen an "Sunset Flip" entsprechend hoch. Ganz an den Charme kommt das neue Buch für mich zwar nicht heran, trotzdem hat es mich gut unterhalten.
Im Mittelpunkt steht Auggie Schnuck, ein erfolgreicher Wrestler, der eigentlich davon träumt, als Schauspieler ernst genommen zu werden. Je erfolgreicher seine Wrestling-Figur wird, desto schwieriger wird es aber für ihn, zwischen seiner gespielten Rolle und seinem echtem Leben zu unterscheiden. (Man braucht übrigens keine Wrestling-Kenntnisse)
Im Prinzip handelt der Roman von der Suche nach Identität, Erfolg, Selbstvermarktung und die Frage, wie viel von einem selbst übrig bleibt, wenn man ständig eine Rolle spielt. Das fand ich in Bezug auf die permanente Selbstvermarktung, die man heutzutage bspw. oft auf Instagram sieht, sehr interessant. Wie "echt" kann man bleiben, wenn man den Großteil seines Lebens eine Rolle nach außen spielt, oder wird man irgendwann zu der Rolle?
Gut gefallen haben mir die schrägen Figuren, die witzigen Dialoge und Goebels Blick für Menschen, die irgendwie neben der Spur laufen und nach ihrem Platz suchen.
Aber nicht alles hat mich überzeugt, manche Figuren bleiben etwas auf Distanz, und an einigen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass der Roman sich mehr Zeit nimmt, bestimmte Entwicklungen zu vertiefen.
Trotzdem ist Sunset Flip ein lesenswerter Roman geworden und zeichnet sich durch ein ungewöhnliches Setting, und einen klugen, teil witzigen Schreibstil t aus.
Im Mittelpunkt steht Auggie Schnuck, ein erfolgreicher Wrestler, der eigentlich davon träumt, als Schauspieler ernst genommen zu werden. Je erfolgreicher seine Wrestling-Figur wird, desto schwieriger wird es aber für ihn, zwischen seiner gespielten Rolle und seinem echtem Leben zu unterscheiden. (Man braucht übrigens keine Wrestling-Kenntnisse)
Im Prinzip handelt der Roman von der Suche nach Identität, Erfolg, Selbstvermarktung und die Frage, wie viel von einem selbst übrig bleibt, wenn man ständig eine Rolle spielt. Das fand ich in Bezug auf die permanente Selbstvermarktung, die man heutzutage bspw. oft auf Instagram sieht, sehr interessant. Wie "echt" kann man bleiben, wenn man den Großteil seines Lebens eine Rolle nach außen spielt, oder wird man irgendwann zu der Rolle?
Gut gefallen haben mir die schrägen Figuren, die witzigen Dialoge und Goebels Blick für Menschen, die irgendwie neben der Spur laufen und nach ihrem Platz suchen.
Aber nicht alles hat mich überzeugt, manche Figuren bleiben etwas auf Distanz, und an einigen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass der Roman sich mehr Zeit nimmt, bestimmte Entwicklungen zu vertiefen.
Trotzdem ist Sunset Flip ein lesenswerter Roman geworden und zeichnet sich durch ein ungewöhnliches Setting, und einen klugen, teil witzigen Schreibstil t aus.