Ein Wrestler-Denkmal
Durch Vorablesen.de lasse ich mich immer wieder dazu verleiten, auch in Bücher reinzulesen, die ich thematisch sonst eher nicht aus dem Regal ziehen würde.
Und schon oft habe ich die eine oder andere Perle kennengelernt.
"Sunset Flip", dessen Thema das Leben und die Karriere eines Wrestlers beschreibt, gehört definitiv zu dieser Kategorie "nicht mein Thema".
Ohne Wrestling-Vorbildung fällt es dem Leser recht schwer, sich in dieser Thematik zurecht zu finden. Es werden Begriffe aus diesem Sport ohne Erklärung verwendet. Erst viel später werden sie erklärt.
Zudem springt das Buch immer "eins vor, eins zurück", also von der Gegenwart ein paar Jahre in die Zukunft, dann ein paar in die Vergangenheit, dann wieder eins weiter in die Zukunft, um dann noch weiter in die Vergangenheit zu hüpfen.
Bis wir "The Aug" einmal komplett kennen.
Nachdem die Fachbegriffe so systematisch "verspätet" erklärt werden, gehe ich davon aus, dass Joey Goebel die Geschichte chronologisch schrieb und erst später in diese zerhackte Reihenfolge brachte. So ganz erschließt sich mir der Sinn nicht, denn da die Kapitel aus Jahreszahlen bestehen, musste ich, um zu wissen, wo wir uns zeitlich befinden, immer wieder das Inhaltsverzeichnis konsultieren.
Während der Zeitsprünge werden Auggies merkwürdige Charaktereigenschaften nach und nach erklärt, und, wenn man sehr aufmerksam war, setzt sich seine Persönlichkeit am Ende recht vollständig zusammen.
Beim Lesen bekommt man tiefe Einblicke in diesen seltsamen, amerikanischen Sport (vor und hinter der Kulisse), doch ein kurzer Check auf Youtube ergab für mich: Für dieses Schauspiel werde ich mich wohl nicht erwärmen können.
Und das Buch? Nun, schlecht war es nicht, der dramatische Auf- und Abstieg des recht naiven Auggie Schnuck riss mich mit. Kindheitstraumata, Persönlichkeitsstörungen und die große, schier unmögliche Herausforderung für Angehörige, mit solchen Menschen eine Beziehung führen zu können, wurden sehr einfühlsam thematisiert.
Und schon oft habe ich die eine oder andere Perle kennengelernt.
"Sunset Flip", dessen Thema das Leben und die Karriere eines Wrestlers beschreibt, gehört definitiv zu dieser Kategorie "nicht mein Thema".
Ohne Wrestling-Vorbildung fällt es dem Leser recht schwer, sich in dieser Thematik zurecht zu finden. Es werden Begriffe aus diesem Sport ohne Erklärung verwendet. Erst viel später werden sie erklärt.
Zudem springt das Buch immer "eins vor, eins zurück", also von der Gegenwart ein paar Jahre in die Zukunft, dann ein paar in die Vergangenheit, dann wieder eins weiter in die Zukunft, um dann noch weiter in die Vergangenheit zu hüpfen.
Bis wir "The Aug" einmal komplett kennen.
Nachdem die Fachbegriffe so systematisch "verspätet" erklärt werden, gehe ich davon aus, dass Joey Goebel die Geschichte chronologisch schrieb und erst später in diese zerhackte Reihenfolge brachte. So ganz erschließt sich mir der Sinn nicht, denn da die Kapitel aus Jahreszahlen bestehen, musste ich, um zu wissen, wo wir uns zeitlich befinden, immer wieder das Inhaltsverzeichnis konsultieren.
Während der Zeitsprünge werden Auggies merkwürdige Charaktereigenschaften nach und nach erklärt, und, wenn man sehr aufmerksam war, setzt sich seine Persönlichkeit am Ende recht vollständig zusammen.
Beim Lesen bekommt man tiefe Einblicke in diesen seltsamen, amerikanischen Sport (vor und hinter der Kulisse), doch ein kurzer Check auf Youtube ergab für mich: Für dieses Schauspiel werde ich mich wohl nicht erwärmen können.
Und das Buch? Nun, schlecht war es nicht, der dramatische Auf- und Abstieg des recht naiven Auggie Schnuck riss mich mit. Kindheitstraumata, Persönlichkeitsstörungen und die große, schier unmögliche Herausforderung für Angehörige, mit solchen Menschen eine Beziehung führen zu können, wurden sehr einfühlsam thematisiert.