Identitätssuche im grellen Licht des Wrestlings
Mit Sunset Flip hat mich Joey Goebel auf ganzer Linie überrascht. Wrestling? Ehrlich gesagt ein Thema, das mich sonst kaum interessiert. Umso beeindruckender, wie sehr mich dieser Roman gefesselt hat. Es wird ganz sicher nicht das letzte Buch sein, das ich von Joey Goebel lese.
Im Mittelpunkt steht Auggie Schnuck, der als Wrestler kurz davorsteht, alles erreicht zu haben. Seine Karriere läuft, mit Nadine plant er eine gemeinsame Zukunft – eigentlich könnte alles perfekt sein. Doch je höher Auggie steigt, desto mehr beginnt er, mit seiner Kunstfigur „The Aug“ zu verschmelzen. Der Traum vom Erfolg kippt langsam in eine existenzielle Unsicherheit: Wer ist er noch, wenn die Rolle überhandnimmt? Und was bleibt von den eigenen Träumen – etwa seinem Wunsch, zum Film zu gehen – wenn die Show zur Realität wird?
Joey Goebel erzählt diese Entwicklung raffiniert und mit einer dichten, spannungsgeladenen Handlung. Die Geschichte entfaltet einen starken Sog, weil sie weit mehr ist als ein Roman über Wrestling. Es geht um Identität, um Inszenierung und Authentizität, um die Zerbrechlichkeit von Glück und die feine Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit. Gerade das Zusammenspiel von Künstlichkeit, Kampf und überraschender Zärtlichkeit macht den Reiz des Buches aus.
Besonders gelungen sind die Figuren. Auggie ist keine schillernde Projektionsfläche, sondern ein vielschichtiger, nahbarer Protagonist, dessen innere Zerrissenheit man hautnah miterlebt. Auch Nadine und die Nebenfiguren wirken lebendig und authentisch. Man fiebert mit, leidet mit und hofft, dass Auggie einen Weg findet, sich selbst nicht zu verlieren. Wirklich ein gelungender Roman!
Im Mittelpunkt steht Auggie Schnuck, der als Wrestler kurz davorsteht, alles erreicht zu haben. Seine Karriere läuft, mit Nadine plant er eine gemeinsame Zukunft – eigentlich könnte alles perfekt sein. Doch je höher Auggie steigt, desto mehr beginnt er, mit seiner Kunstfigur „The Aug“ zu verschmelzen. Der Traum vom Erfolg kippt langsam in eine existenzielle Unsicherheit: Wer ist er noch, wenn die Rolle überhandnimmt? Und was bleibt von den eigenen Träumen – etwa seinem Wunsch, zum Film zu gehen – wenn die Show zur Realität wird?
Joey Goebel erzählt diese Entwicklung raffiniert und mit einer dichten, spannungsgeladenen Handlung. Die Geschichte entfaltet einen starken Sog, weil sie weit mehr ist als ein Roman über Wrestling. Es geht um Identität, um Inszenierung und Authentizität, um die Zerbrechlichkeit von Glück und die feine Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit. Gerade das Zusammenspiel von Künstlichkeit, Kampf und überraschender Zärtlichkeit macht den Reiz des Buches aus.
Besonders gelungen sind die Figuren. Auggie ist keine schillernde Projektionsfläche, sondern ein vielschichtiger, nahbarer Protagonist, dessen innere Zerrissenheit man hautnah miterlebt. Auch Nadine und die Nebenfiguren wirken lebendig und authentisch. Man fiebert mit, leidet mit und hofft, dass Auggie einen Weg findet, sich selbst nicht zu verlieren. Wirklich ein gelungender Roman!