Meine ehrliche Meinung zu „Sunset Flip“ 🤼♂️
Ich habe mich wirklich riesig auf das neue Buch von Joey Goebel gefreut, vor allem weil ich das Setting im Wrestling-Milieu der 80er-Jahre total spannend fand. Das Cover von Diogenes sieht mit dem Kunstwerk von Mark Horst auch echt edel aus und macht im Regal richtig was her. Aber jetzt, wo ich die letzte Seite umgedreht habe, bin ich leider ein bisschen zwiegespalten. Mehr als drei von fünf Sternen sind es für mich am Ende nicht geworden. 😕
Die Grundidee ist eigentlich mega stark: Wir begleiten Auggie, der im Ring seine echten Ängste und Frustrationen herausbrüllt und damit total den Nerv der Fans trifft. Dieser Blick hinter die Kulissen der Show-Welt und die psychologischen Spielchen waren anfangs echt faszinierend. Aber leider verliert sich die Story zwischendurch in super langen Dialogen über Match-Details, sodass sich das Ganze phasenweise zieht wie Kaugummi.
Auch mit der Hauptfigur wurde ich nicht ganz warm. Auggie jammert mir manchmal einfach ein bisschen zu viel und sabotiert sich durch seine ständigen Selbstzweifel quasi selbst. Seine Frau Nadine gibt ihm zwar tollen Halt, aber die Dynamik war mir oft zu anstrengend. Die Übersetzung von Nicolai von Schweder-Schreiner liest sich zwar flüssig, aber der Funke ist bei mir einfach nicht komplett übergesprungen.
Mein Fazit? Für echte Wrestling-Nostalgiker, die voll in die Atmosphäre der damaligen Zeit eintauchen wollen, ist das Buch bestimmt ein netter Deal. Wer aber auf der Suche nach einer richtig packenden, rasanten Story ist, verpasst hier nicht allzu viel. Man kann es definitiv lesen, aber ein absolutes Must-read ist es leider nicht. 🤷♂️
Die Grundidee ist eigentlich mega stark: Wir begleiten Auggie, der im Ring seine echten Ängste und Frustrationen herausbrüllt und damit total den Nerv der Fans trifft. Dieser Blick hinter die Kulissen der Show-Welt und die psychologischen Spielchen waren anfangs echt faszinierend. Aber leider verliert sich die Story zwischendurch in super langen Dialogen über Match-Details, sodass sich das Ganze phasenweise zieht wie Kaugummi.
Auch mit der Hauptfigur wurde ich nicht ganz warm. Auggie jammert mir manchmal einfach ein bisschen zu viel und sabotiert sich durch seine ständigen Selbstzweifel quasi selbst. Seine Frau Nadine gibt ihm zwar tollen Halt, aber die Dynamik war mir oft zu anstrengend. Die Übersetzung von Nicolai von Schweder-Schreiner liest sich zwar flüssig, aber der Funke ist bei mir einfach nicht komplett übergesprungen.
Mein Fazit? Für echte Wrestling-Nostalgiker, die voll in die Atmosphäre der damaligen Zeit eintauchen wollen, ist das Buch bestimmt ein netter Deal. Wer aber auf der Suche nach einer richtig packenden, rasanten Story ist, verpasst hier nicht allzu viel. Man kann es definitiv lesen, aber ein absolutes Must-read ist es leider nicht. 🤷♂️