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celinepalm Avatar

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„Sunset Flip“ von Joey Goebel ist ein Roman, der gleichzeitig verrückt, lustig und irgendwie auch traurig ist. Schon nach den ersten Seiten merkt man, dass das Buch anders ist als typische Erwachsenenromane. Es geht um Wrestling, Außenseiter und Menschen, die versuchen, ihren Platz im Leben zu finden. Genau das macht die Geschichte spannend und ziemlich besonders.

Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Joey Goebel schreibt oft ironisch und mit schwarzem Humor, wodurch viele Szenen echt unterhaltsam wirken. Manchmal musste ich sogar laut lachen, weil die Dialoge so absurd waren. Gleichzeitig gibt es aber auch ernstere Momente, in denen man über das Leben und die Probleme der Figuren nachdenkt.

Die Charaktere sind ziemlich schräg, aber genau dadurch bleiben sie im Kopf. Vor allem die Hauptfigur wirkt oft verloren, was sie aber auch sympathisch macht. Trotzdem hatte ich manchmal das Gefühl, dass manche Figuren etwas zu übertrieben dargestellt werden. Dadurch konnte ich nicht immer alles ernst nehmen.

Die Handlung war insgesamt interessant, hatte für mich aber auch ein paar Längen. Einige Szenen wirkten etwas chaotisch oder unnötig, weshalb ich zwischendurch den roten Faden verloren habe. Das Ende fand ich okay, aber nicht komplett überzeugend.

Insgesamt ist „Sunset Flip“ ein ungewöhnliches Buch mit viel Humor und verrückten Ideen. Es ist unterhaltsam und mal etwas anderes, aber nicht immer leicht zu verstehen. Deshalb würde ich dem Roman die Note 3 geben.