Sunset Flip-Flop

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elli-spirelli Avatar

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Ein Roman aus der Sportwelt, Joey Göbel hat sich dem extravaganten und extrovertierten Leben eines Wrestlers angenommen. Ein originelles Thema, Auggie Schnuck auf der Suche nach dem American Dream, auf der Jagd nach Erfolg und Glück. Eigentlich möchte der berühmte Wrestler lieber zum Film, hat aber Erfolg im Sport, lässt sich treiben und schöpft seine Möglichkeiten nicht aus. Naiv, gefallsüchtig, aber auch introvertiert und empfindsam ist diese Welt des Konkurrenzkampfes und der Abgebrühtheit nicht die seine.
Gemeinsam mit seiner Geliebten Nadine – ganz in Flieder in Hot Pants und Tank-Top - wirken die beiden wie ein Paar aus einem Cartoon, wie Barbie und Ken, das Glück scheint zu beginnen, an ihrer Seite zu stehen, aber es wäre nicht ein Goebels, wenn alles nur rosarot und idyllisch wäre.
Der Charakter von Auggie verändert sich immer mehr, wenn er versucht, der Bühnenfigur seiner selbst zu entsprechen und die an ihn gerichteten Erwartungen zu erfüllen. Was ist Schein? Und was ist noch Realität? Die Grenzen zwischen der Wirklichkeit und seinen Träumen verwischen immer mehr und lassen die Gefahren dieser glitzernden Welt aufblitzen.
Der Roman ist kurzweilig, die Dialoge sind spritzig und rasant, trotzdem hat mich die Geschichte nicht wirklich erreicht. Als Verfilmung könnte ich sie mir allerdings ideal vorstellen, es liest sich teilweise wie ein Screenplay. Auch als skurriles, tragik-komisches Theaterstück, das den American Dream thematisiert, vermutlich am Broadway ein Erfolg.