The Aug
Mit Sunset Flip erzählt Joey Goebel eine Geschichte, die sich in der Welt des Wrestlings bewegt – einem Thema, das mir persönlich eher fremd ist. Entsprechend brauchte ich etwas Zeit, um mich mit den typischen Begriffen und Strukturen dieses Milieus vertraut zu machen. Ein Glossar hätte den Einstieg erleichtert und manche Orientierungshilfe geboten.
Besonders gelungen fand ich den szenenhaften Aufbau des Romans. Die einzelnen Kapitel wirken wie Momentaufnahmen, die der Handlung eine besondere Dynamik verleihen. Zwar musste ich mich zunächst an diese Erzählweise gewöhnen, doch die Zeitangaben halfen dabei, den Überblick zu behalten. Nach und nach fügen sich die verschiedenen Zeitebenen zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen, das die Geschichte zunehmend greifbar macht.
Im Mittelpunkt steht Auggie Schnuck, ein vielschichtiger und interessanter Charakter. Seine Entwicklung wird überzeugend dargestellt und geschickt über die verschiedenen Zeitebenen erzählt. Gerade diese schleichende Veränderung der Hauptfigur bildet den eigentlichen Reiz des Romans.
Allerdings empfand ich die Handlung stellenweise als zu langatmig und ausschweifend. Spannung entsteht hier weniger durch dramatische Wendungen als durch die allmähliche Entwicklung der Figuren und ihrer Beziehungen. Das sorgt zwar für Tiefe, verlangte mir als Leserin jedoch auch Geduld ab.
Besonders gelungen fand ich den szenenhaften Aufbau des Romans. Die einzelnen Kapitel wirken wie Momentaufnahmen, die der Handlung eine besondere Dynamik verleihen. Zwar musste ich mich zunächst an diese Erzählweise gewöhnen, doch die Zeitangaben halfen dabei, den Überblick zu behalten. Nach und nach fügen sich die verschiedenen Zeitebenen zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen, das die Geschichte zunehmend greifbar macht.
Im Mittelpunkt steht Auggie Schnuck, ein vielschichtiger und interessanter Charakter. Seine Entwicklung wird überzeugend dargestellt und geschickt über die verschiedenen Zeitebenen erzählt. Gerade diese schleichende Veränderung der Hauptfigur bildet den eigentlichen Reiz des Romans.
Allerdings empfand ich die Handlung stellenweise als zu langatmig und ausschweifend. Spannung entsteht hier weniger durch dramatische Wendungen als durch die allmähliche Entwicklung der Figuren und ihrer Beziehungen. Das sorgt zwar für Tiefe, verlangte mir als Leserin jedoch auch Geduld ab.