Wer bin ich
Auggie Schnuck träumt von einer Karriere als Schauspieler in Hollywood, um seiner armen Kindheit zu entkommen. Als Zwischenstation landet er im Wrestling-Ring. Unterstützt von seiner grossen Liebe Nadine erschafft er die Kunstfigur „The Aug“. Er feiert riesige Erfolge, doch je berühmter er wird, desto mehr verliert er sich selbst. Die Grenzen zwischen Schein und Sein, zwischen seiner echten Identität und der brutalen Wrestling-Rolle, verschwimmen gefährlich.
Gut gefallen hat mir, dass Joey Goebel die Liebesgeschichte und die emotionale Zerrissenheit von Auggie und Nadine unglaublich feinfühlig beschreibt. Man muss kein Wrestling-Fan sein, um das Buch zu mögen. Der Roman zeigt die gnadenlose Härte und die Fake-Welt des Show-Business auf faszinierende Weise. Die Geschichte ist typisch für den Autor – sie bietet eine gute Mischung aus satirischem Humor, schmerzhafter Tragik und grosser Empathie für Aussenseiter.
Etwas negativ fand ich den wilden Sprung zwischen verschiedenen Jahrzehnten, manchmal verliert man dabei kurz den Überblick. Für absolute Wrestling-Laien, wie auch ich, ist die Flut an Insider-Begriffen anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber man kommt schnell rein, obwohl die Begriffe nicht wirklich lang und breit erklärt werden.
Es ist eine berührende und gleichzeitig bittere Gesellschaftssatire über geplatzte Träume und den Verlust des eigenen Ichs. Ich fand insbesondere die Irrungen und Wirrungen von Auggie/The Aug brillant erzählt sowie auch die Dialoge sehr roh und echt.
Hat mir, mit kleinen Abstrichen, sehr gut gefallen!
Gut gefallen hat mir, dass Joey Goebel die Liebesgeschichte und die emotionale Zerrissenheit von Auggie und Nadine unglaublich feinfühlig beschreibt. Man muss kein Wrestling-Fan sein, um das Buch zu mögen. Der Roman zeigt die gnadenlose Härte und die Fake-Welt des Show-Business auf faszinierende Weise. Die Geschichte ist typisch für den Autor – sie bietet eine gute Mischung aus satirischem Humor, schmerzhafter Tragik und grosser Empathie für Aussenseiter.
Etwas negativ fand ich den wilden Sprung zwischen verschiedenen Jahrzehnten, manchmal verliert man dabei kurz den Überblick. Für absolute Wrestling-Laien, wie auch ich, ist die Flut an Insider-Begriffen anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber man kommt schnell rein, obwohl die Begriffe nicht wirklich lang und breit erklärt werden.
Es ist eine berührende und gleichzeitig bittere Gesellschaftssatire über geplatzte Träume und den Verlust des eigenen Ichs. Ich fand insbesondere die Irrungen und Wirrungen von Auggie/The Aug brillant erzählt sowie auch die Dialoge sehr roh und echt.
Hat mir, mit kleinen Abstrichen, sehr gut gefallen!