Zwischen Rolle und Realität
Sunset Flip hat mich irgendwie zwiegespalten zurückgelassen. Ich mochte die Grundidee total: Ein Wrestler, der langsam selbst zu seiner Kunstfigur wird und dabei kaum noch weiß, wer er eigentlich ist. Diese Mischung aus Härte, Künstlichkeit und gleichzeitig viel Verletzlichkeit fand ich richtig spannend. Gerade die ruhigen Momente mit Nadine hatten für mich etwas Ehrliches und Trauriges.
Trotzdem hat mich das Buch emotional nie ganz gepackt. Manche Szenen wirkten auf mich etwas zu überdreht oder seltsam, fast so, als wolle der Roman unbedingt besonders sein. Dadurch konnte ich nicht immer eine echte Verbindung zu Auggie aufbauen. Ich fand ihn interessant, aber oft auch distanziert.
Am Ende blieb bei mir eher die Stimmung hängen als die Handlung selbst: melancholisch, schräg und irgendwie einsam. Kein schlechtes Buch, aber eins, das mich mehr beeindruckt als wirklich berührt hat.
Trotzdem hat mich das Buch emotional nie ganz gepackt. Manche Szenen wirkten auf mich etwas zu überdreht oder seltsam, fast so, als wolle der Roman unbedingt besonders sein. Dadurch konnte ich nicht immer eine echte Verbindung zu Auggie aufbauen. Ich fand ihn interessant, aber oft auch distanziert.
Am Ende blieb bei mir eher die Stimmung hängen als die Handlung selbst: melancholisch, schräg und irgendwie einsam. Kein schlechtes Buch, aber eins, das mich mehr beeindruckt als wirklich berührt hat.