Zwischen Rache und Gerechtigkeit
Der Roman beginnt mit einem Paukenschlag: Bridget macht sich auf den Weg, den Mann zu töten, den sie für den Mord an ihrer Schwester verantwortlich hält. Aus dieser starken Ausgangssituation entwickelt sich eine Geschichte über Verlust, Trauer und die Frage, wie weit ein Mensch für Gerechtigkeit gehen würde. Der Schreibstil ist ruhig und detailreich, wodurch die Gefühle und Gedanken der Protagonistin intensiv vermittelt werden. Gleichzeitig schwingt eine düstere, fast fatalistische Stimmung mit, die neugierig auf die Hintergründe der Tat und Bridgets Beweggründe macht. Eine emotionale Geschichte, die mehr sein könnte als ein klassischer Rachethriller.