Düsterer Rachefeldzug einer Schwester
England in den späten 80er-Jahren: Es ist der Tag, dem die Ehefrau und Mutter Birdie buchstäblich ihr halbes Leben entgegengefiebert hat. Heute wird nach 18 Jahren Haft der Mörder ihrer Schwester entlassen. Jeden Tag, seit Providence ermordet worden ist, hat Birdie sich geschworen, den Täter eigenhändig umzubringen, sobald er frei ist und eine Detektivin beauftragt, um Entlassungstag und Aufenthaltsort herauszufinden. Birdie verlässt an einem gewöhnlichen Wochentag ihr geordnetes Heim, bewaffnet mit einem Revolver und abgrundtiefem Hass.
In einem zweiten Erzählstrang wird auf intime Weise nach und nach die Lebensgeschichte des Mörders beleuchtet. Wie konnte aus dem kleinen James ein Monster werden? Dabei offenbaren sich auch erschreckende Parallelen zwischen den Protagonisten: Beide sind in dysfunktionalen Familien in Armut und ohne jegliche Mutter- und Vaterliebe aufgewachsen.
Die Autorin versteht es, das Getriebensein beider Figuren nuanciert darzustellen und selbst banale Szenen sind voller Symbolik und unglaublicher Intensität. Atmosphärisch dicht von Beginn bis Schluss, was ich einfach liebe. Schrittweise gelangen wir zur Auflösung und es bleibt die Erkenntnis, dass es in toxischen Konstrukten meistens nur Verlierer gibt.
In einem zweiten Erzählstrang wird auf intime Weise nach und nach die Lebensgeschichte des Mörders beleuchtet. Wie konnte aus dem kleinen James ein Monster werden? Dabei offenbaren sich auch erschreckende Parallelen zwischen den Protagonisten: Beide sind in dysfunktionalen Familien in Armut und ohne jegliche Mutter- und Vaterliebe aufgewachsen.
Die Autorin versteht es, das Getriebensein beider Figuren nuanciert darzustellen und selbst banale Szenen sind voller Symbolik und unglaublicher Intensität. Atmosphärisch dicht von Beginn bis Schluss, was ich einfach liebe. Schrittweise gelangen wir zur Auflösung und es bleibt die Erkenntnis, dass es in toxischen Konstrukten meistens nur Verlierer gibt.