Melancholisch, tiefgründig – aber eher Familiendrama als Thriller
Melancholisch, tiefgründig – aber eher Familiendrama als Thriller
Rezension:
Emma Stonex beweist nach „Die Leuchtturmwärter“ auch mit „Sunshine Man“ ihr großartiges Gespür für dichte Atmosphären und komplexe Charaktere. Ihre Sprache ist poetisch, bildhaft und zieht den Leser sofort in den Bann. Wer hier allerdings einen packenden, nervenzerreißenden Spannungsroman oder klassischen Thriller erwartet, wird eventuell enttäuscht sein.
Im Fokus der Handlung steht nicht der nervenaufreibende Nervenkitzel, sondern eine tiefgründige, emotionale Familiengeschichte. Stonex seziert Beziehungsgeflechte, verarbeitete Traumata und das Phänomen des Schweigens innerhalb einer Familie. Das ist psychologisch extrem feinfühlig ausgearbeitet und geht emotional sehr nahe.
Für die volle Punktzahl hat mir persönlich einfach etwas mehr Dynamik und Tempo gefehlt. Manche Passagen ziehen sich durch den starken Fokus auf das Innenleben der Figuren ein wenig in die Länge.
Fazit:
Ein literarisch starkes, leises Buch über Familiengeheimnisse. Ein Stern Abzug gibt es für die fehlende Grundspannung – wer sich darauf einlässt, bekommt dennoch ein bewegendes Leseerlebnis.
Rezension:
Emma Stonex beweist nach „Die Leuchtturmwärter“ auch mit „Sunshine Man“ ihr großartiges Gespür für dichte Atmosphären und komplexe Charaktere. Ihre Sprache ist poetisch, bildhaft und zieht den Leser sofort in den Bann. Wer hier allerdings einen packenden, nervenzerreißenden Spannungsroman oder klassischen Thriller erwartet, wird eventuell enttäuscht sein.
Im Fokus der Handlung steht nicht der nervenaufreibende Nervenkitzel, sondern eine tiefgründige, emotionale Familiengeschichte. Stonex seziert Beziehungsgeflechte, verarbeitete Traumata und das Phänomen des Schweigens innerhalb einer Familie. Das ist psychologisch extrem feinfühlig ausgearbeitet und geht emotional sehr nahe.
Für die volle Punktzahl hat mir persönlich einfach etwas mehr Dynamik und Tempo gefehlt. Manche Passagen ziehen sich durch den starken Fokus auf das Innenleben der Figuren ein wenig in die Länge.
Fazit:
Ein literarisch starkes, leises Buch über Familiengeheimnisse. Ein Stern Abzug gibt es für die fehlende Grundspannung – wer sich darauf einlässt, bekommt dennoch ein bewegendes Leseerlebnis.