Solider Roman mit vereinzelten Längen
Emma Stonex gelingt mit Sunshine Man ein atmosphärischer Roman, der sich mit den Auswirkungen von Vergangenheit, Schuld und familiären Beziehungen beschäftigt. Das Cover gefällt mir sehr gut, da es die ruhige, geheimnisvolle Stimmung des Buches einfängt und neugierig auf die Geschichte macht.
Die Handlung wird auf mehreren Zeitebenen erzählt und wechselt zwischen beiden Perspektiven. Diese Erzählweise hat mir besonders gut gefallen, weil sie nach und nach neue Einblicke eröffnet und die Geschichte abwechslungsreicher wirken lässt. Trotz der Zeitsprünge fiel es mir leicht, den Überblick zu behalten.
Allerdings konnte mich der Roman nicht durchgehend fesseln. Über weite Strecken hatte die Geschichte für mich einige Längen. Manche Szenen wirkten sehr ausgedehnt, ohne die Handlung wirklich voranzubringen, und einige Themen und Gedanken schienen sich zu wiederholen. Dadurch kam bei mir stellenweise Langeweile auf und ich hatte das Gefühl, dass der Roman sein Potenzial nicht vollständig ausschöpft.
Der Schreibstil von Emma Stonex ist ruhig, bildhaft und angenehm zu lesen. Sie versteht es, Stimmungen einzufangen und Spannung eher unterschwellig aufzubauen als durch spektakuläre Ereignisse. Das passt grundsätzlich gut zur Geschichte, konnte die erzählerischen Längen für mich aber nicht immer ausgleichen.
Auch die Figuren haben mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Sie wirken zwar grundsätzlich glaubwürdig, dennoch fehlte es mir teilweise an Tiefe. Ein Beispiel: Über das Verhältnis von Birdy zu ihrem Mann und ihren Kindern erfährt man nur wenig, wodurch manche Entscheidungen für mich schon zu Beginn nicht vollständig nachvollziehbar waren. Zum Teil hätte ich mir mehr Hintergrundinformationen und eine stärkere Ausarbeitung gewünscht, um eine engere Bindung zu den Figuren aufzubauen.
Insgesamt ist Sunshine Man ein Roman mit interessanter Erzählstruktur, gelungenen Perspektivwechseln und einer dichten Atmosphäre. Gleichzeitig bremsen die wiederkehrenden Passagen, das eher gemächliche Erzähltempo und die aus meiner Sicht nicht vollständig ausgearbeiteten Figuren den Lesegenuss.
Die Handlung wird auf mehreren Zeitebenen erzählt und wechselt zwischen beiden Perspektiven. Diese Erzählweise hat mir besonders gut gefallen, weil sie nach und nach neue Einblicke eröffnet und die Geschichte abwechslungsreicher wirken lässt. Trotz der Zeitsprünge fiel es mir leicht, den Überblick zu behalten.
Allerdings konnte mich der Roman nicht durchgehend fesseln. Über weite Strecken hatte die Geschichte für mich einige Längen. Manche Szenen wirkten sehr ausgedehnt, ohne die Handlung wirklich voranzubringen, und einige Themen und Gedanken schienen sich zu wiederholen. Dadurch kam bei mir stellenweise Langeweile auf und ich hatte das Gefühl, dass der Roman sein Potenzial nicht vollständig ausschöpft.
Der Schreibstil von Emma Stonex ist ruhig, bildhaft und angenehm zu lesen. Sie versteht es, Stimmungen einzufangen und Spannung eher unterschwellig aufzubauen als durch spektakuläre Ereignisse. Das passt grundsätzlich gut zur Geschichte, konnte die erzählerischen Längen für mich aber nicht immer ausgleichen.
Auch die Figuren haben mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Sie wirken zwar grundsätzlich glaubwürdig, dennoch fehlte es mir teilweise an Tiefe. Ein Beispiel: Über das Verhältnis von Birdy zu ihrem Mann und ihren Kindern erfährt man nur wenig, wodurch manche Entscheidungen für mich schon zu Beginn nicht vollständig nachvollziehbar waren. Zum Teil hätte ich mir mehr Hintergrundinformationen und eine stärkere Ausarbeitung gewünscht, um eine engere Bindung zu den Figuren aufzubauen.
Insgesamt ist Sunshine Man ein Roman mit interessanter Erzählstruktur, gelungenen Perspektivwechseln und einer dichten Atmosphäre. Gleichzeitig bremsen die wiederkehrenden Passagen, das eher gemächliche Erzähltempo und die aus meiner Sicht nicht vollständig ausgearbeiteten Figuren den Lesegenuss.