Wenn der Funke nicht überspringt

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akashacookie Avatar

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Eigentlich habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, und die ersten Kapitel konnten mich auch direkt fesseln. Die Ausgangsidee ist unglaublich stark: Ein Mörder wird aus dem Gefängnis entlassen und sie trägt den verzweifelten Wunsch in sich, die Welt wieder ein Stück geradezurücken mit ihrem Vorhaben. Diese düstere und zugleich faszinierende Prämisse hat mich sofort gepackt.

Allerdings haben mich die eingestreuten Briefe aus dem Gefängnis immer wieder aus dem Lesefluss gerissen. Während ich versucht habe, mich in die Gedankenwelt hineinzuversetzen, wirkten sie auf mich eher verwirrend als bereichernd.

Besonders der Mittelteil zog sich für mein Empfinden sehr in die Länge. Die Spannung, die anfangs so präsent war, ließ zunehmend nach, und auch der Schreibstil konnte mich auf Dauer nicht mehr überzeugen. Seit diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, mich nicht mehr durch Bücher zu „kämpfen“, und so habe ich das Lesen schließlich abgebrochen.

Trotzdem kann ich nachvollziehen, warum andere Leserinnen und Leser das Buch sehr mochten. Die Idee dahinter ist stark, und Geschmäcker sind nun einmal verschieden. Manchmal passt es einfach nicht – und das ist auch völlig in Ordnung.