Ein bisschen holperig.
Anfänglich hat mich die Leseprobe angesprochen. Auf sich alleine gestellt, meistert die Fährfrau ihr Leben am Fluss. Dazu gehören auch schmerzvolle Entscheidungen, ein geliebtes Tier von seinen Schmerzen zu erlösen. Unverständlich wird es in dem Moment, als geschildert wird, dass sie die erste Fährfahrt am Morgen verspätet beginnt, weil sie noch in Ruhe frühstückt. Wohlwissend, dass dadurch Kinder zu spät zur Schule kommen werden und der drohende Bau einer Brücke nun weitere Befürworter findet. Sie gefährdet ihre Existenzgrundlage. Erahnen lässt sich, dass der letzte Tagesfahrgast die Situation nicht verbessert. Der Schreibstil wirkt auf mich etwas holperig.