Ambivalenter Eindruck

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litera Avatar

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Der Klappentext klang ganz nett, nach einer idyllischen Sommerlektüre, mit ein wenig knisternder Beziehung zwischen den Hauptfiguren. Letztlich wirkt das Buch aber konstruiert und nicht wirklich rund auf mich. Ich begann zu lesen und war gespannt, wohin sich die Dinge entwickeln. Ein bisschen wirkte es am Ende auf mich, als wäre es dem Autor ähnlich ergangen. Die Struktur wirkt ein bisschen planlos. So ganz steige ich nicht dahinter, was die Hauptfiguren eigentlich für eine Beziehung zueinander haben. Am ehesten konnte ich mich in die Lebenswelt der Sara Harmsen eindenken und ansatzweise einfühlen. Doch so richtig überzeugt haben mich beide Hauptfiguren nicht. Die Beziehung des jungen Mannes zu seiner Familie kommt mir sehr künstlich erdacht vor, damit die Spannungskurve stimmt und sein Klimaengagement wirkt ebenfalls übertrieben und unrealistisch. Hat mich in Summe weder begeistert noch überzeugt.