Atmosphärischer Sommerroman, der nachdenklich macht
„Tage am Fluss“ ist der Debütroman des Autors Jochen Mariss, in dessen Mittelpunkt die eigenbrötlerische Fährfrau Sara und der Naturschützer und Baumbesetzer Leon stehen.
Sara wohnt auf einem Hof inmitten einer Auenlandschaft mit ihren Tieren und betreibt in 4. Generation die Flussfähre. Dort trifft sie auf Leon, der nach einem Vorfall bei einer Baumbesetzung verletzt vor der Polizei fliehen muss. Sie verarztet ihn und bietet ihm Kost und Logis gegen Mitarbeit auf dem Hof, ohne mehr über ihn zu wissen.
Beide haben ihr Päckchen zu tragen sowohl in ihrer Familiengeschichte als auch in der Gegenwart. Langsam entwickelt sich zwischen beiden ein vertrauensvolles Miteinander und vor allem Sara beginnt sich zu öffnen. Viel Raum in dieser Erzählung nehmen daneben auch die Themen Klima- und Naturschutz ein.
Die Landschaftsbeschreibungen und die einzigartige Atmosphäre am Fluss haben mich von Anfang an begeistert und mitgezogen. Der Roman hat auf mich herrlich entschleunigend gewirkt, auch wenn ich mir an einigen Stellen etwas mehr Tempo gewünscht hätte. Dafür hat allerdings der Schluss mit viel Spannung noch punkten können, wenngleich noch einige Fragen ungeklärt geblieben sind.
Dieser schöne, ruhige Sommerroman regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.
Sara wohnt auf einem Hof inmitten einer Auenlandschaft mit ihren Tieren und betreibt in 4. Generation die Flussfähre. Dort trifft sie auf Leon, der nach einem Vorfall bei einer Baumbesetzung verletzt vor der Polizei fliehen muss. Sie verarztet ihn und bietet ihm Kost und Logis gegen Mitarbeit auf dem Hof, ohne mehr über ihn zu wissen.
Beide haben ihr Päckchen zu tragen sowohl in ihrer Familiengeschichte als auch in der Gegenwart. Langsam entwickelt sich zwischen beiden ein vertrauensvolles Miteinander und vor allem Sara beginnt sich zu öffnen. Viel Raum in dieser Erzählung nehmen daneben auch die Themen Klima- und Naturschutz ein.
Die Landschaftsbeschreibungen und die einzigartige Atmosphäre am Fluss haben mich von Anfang an begeistert und mitgezogen. Der Roman hat auf mich herrlich entschleunigend gewirkt, auch wenn ich mir an einigen Stellen etwas mehr Tempo gewünscht hätte. Dafür hat allerdings der Schluss mit viel Spannung noch punkten können, wenngleich noch einige Fragen ungeklärt geblieben sind.
Dieser schöne, ruhige Sommerroman regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.