Authentisch
Das Cover strahlt, ebenso wie der Buchtitel, Ruhe aus. Das Wasser plätschert genau wie das Leben von Sara vor sich hin. Bis zum Tag X als der verletzte Fremde in ihr Leben tritt, sie ihm erste Hilfe leistet und beide eine Zweckgemeinschaft eingehen. Mir gefällt der unaufgeregte Schreibstil mit welchem der Leser an die Geschichte gefesselt wird. Der Autor zeichnet die Hauptcharaktere - Sara und Leon - und deren Geschichte in schonungsloser Ehrlichkeit und der Leser kann Verbindungen knüpfen. Es sind aber auch immer wieder einzelne Passagen, die zum Nachdenken und eigenen Reflektieren anregen "Er hatte erst nach einer Weile verstanden, dass diese Angst beides sein konnte: ein Gift, das ihn lähmte, und ein Motor, der ihn antrieb."
In meinen Augen ist das Buch eine klare Leseempfehlung für all, diejenigen, die neben Unterhaltung auch gerne über das Leben, seine Irrungen und Wirrungen, die Herausforderungen des Klimawandels und die Entscheidungsvielfalt nachsinnen möchten.
In meinen Augen ist das Buch eine klare Leseempfehlung für all, diejenigen, die neben Unterhaltung auch gerne über das Leben, seine Irrungen und Wirrungen, die Herausforderungen des Klimawandels und die Entscheidungsvielfalt nachsinnen möchten.