Debüt mit deutlicher Botschaft
Tage am Fluss ist ein ruhiger Sommerroman, der sehr wichtige und aktuelle Themen aufgreift. Das idyllische aber einsame Leben von Protagonistin Sara in ihrem Fährhaus am Fluss wird von den Brückenbauplänen des Bürgermeisters bedroht. Als plötzlich ein verletzter junger Mann auf ihrer Fähre auftaucht, gerät ihr ruhiges Leben gehörig durcheinander.
Der Autor nutzt das schöne Setting eines fiktiven, kleinen Ortes an einem Fluss in Norddeutschland um anhand sehr konkreter Beispiele die Folgen des Klimawandels in Deutschland aufzuzeigen. Wasserstände und Extremwetter haben einen direkten Einfluss auf den Fährbetrieb und das Leben der Protagonistin. Es geht aber auch um das durchsetzen wirtschaftlicher Interessen und die bereitwillige Zerstörung von Umwelt und Lebensräumen. Die Liebe des Autors zur Natur und sein starker Appell für den Schutz von Klima und Umwelt werden sehr deutlich.
Das Buch bietet mit Sara und Leon zwei interessante Charaktere. Beide sind auf ihre Weise einsam und von ihrer Vergangenheit geprägt und finden ineinander Halt und einen guten Zuhörer. Die Geschichte hat immer mal wieder kleine extreme Handlungsspitzen, plätschert sonst eher dahin und lebt von den Beschreibungen der Umgebung und dem Austausch der Charaktere.
Aus meiner Sicht ist es ein sehr schönes und vor allem wichtiges Buch, das aufzeigt, dass die Auswirkungen des Klimawandels und des menschlichen Handelns längst spürbar sind.
Der Autor nutzt das schöne Setting eines fiktiven, kleinen Ortes an einem Fluss in Norddeutschland um anhand sehr konkreter Beispiele die Folgen des Klimawandels in Deutschland aufzuzeigen. Wasserstände und Extremwetter haben einen direkten Einfluss auf den Fährbetrieb und das Leben der Protagonistin. Es geht aber auch um das durchsetzen wirtschaftlicher Interessen und die bereitwillige Zerstörung von Umwelt und Lebensräumen. Die Liebe des Autors zur Natur und sein starker Appell für den Schutz von Klima und Umwelt werden sehr deutlich.
Das Buch bietet mit Sara und Leon zwei interessante Charaktere. Beide sind auf ihre Weise einsam und von ihrer Vergangenheit geprägt und finden ineinander Halt und einen guten Zuhörer. Die Geschichte hat immer mal wieder kleine extreme Handlungsspitzen, plätschert sonst eher dahin und lebt von den Beschreibungen der Umgebung und dem Austausch der Charaktere.
Aus meiner Sicht ist es ein sehr schönes und vor allem wichtiges Buch, das aufzeigt, dass die Auswirkungen des Klimawandels und des menschlichen Handelns längst spürbar sind.