Die Natur braucht den Menschen nicht, aber der Mensch braucht die Natur!

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hildegard Avatar

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Das Buchcover ist wunderschön gestaltet. Man hört das Wasser förmlich plätschern. Es straht eine ruhige und friedliche Atmosphäre aus. Eine wahre Idylle oder doch nicht?
Sara, die Fährfrau, lebt allein auf ihrem Hof und meistert ihr Leben mehr recht als schlecht. Eines Tages hat sie Leon als Fahrgast, äußer- und innerlich verletzt. Ein junger Mann, dem sie für eine Nacht Asyl gewährt. Doch es werden Tage und Wochen daraus. Aus anfänglichem Fremdsein etwickelt sich zarte Vertrautheit, aber die Scheu ist zu groß, um ehrlich zu einander zu sein und die Geheimnisse zu offenbaren. Dazu kommen der geplante Brückenbau, der die Fähre überflüssig machen würde, Leons Kampf für den Naturschutz und die ganz persönlichen Katastrophen der beiden.
Ein wunderbar erzählter Roman mit Tiefgang und ernsten Themen, der zu Herzen geht und einen nachdenklich zurücklässt. Ein absolut lesenswertes Buch.