Die Seele lüften, den Blick weiten

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heikek Avatar

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"Tage am Fluss" ist der Debütroman von Jochen Mariss und erscheint am 9. Juli 2026 im Verlag Kiepenheuer & Witsch. Das Cover, eine Frau im roten Badeanzug, die in einem Fluss schwimmt, der Titel und schließlich der Klappentext versprechen einen unterhaltsamen Roman.
Sara betreibt die Fähre in der vierten Generation. Für einen Teil der Bewohner, allen voran Ortsbürgermeister Ahlhausen, ist das nicht mehr zeitgemäß. Die beste Lösung ist eine Brücke, die nicht nur die Bewohner von Erlengrund schneller und zuverlässiger auf die andere Seite bringt, sondern auch den Tourismus ankurbelt. Allerdings müsste Sara für den Bau der Brücke ein Teil von ihrem Grundstück verkaufen.
Leon ist auf der Flucht vor der Polizei, als er sich von Sara mit der Fähre übersetzen lässt. Er ist verletzt und mit seinen Kräften total am Ende. Und obwohl sich alles in Sara sträubt, nimmt sie ihn für eine Nacht bei sich auf.
Jochen Mariss bindet in seinen Roman auch Themen wie Umwelt- und Naturschutz ein, was ich zeitgemäß finde und mir gut gefällt. Der Roman wird im Wechsel von Sara und Leon erzählt. Dabei tastet man sich immer mehr in das Leben der beiden hinein. Jochen Mariss hat einen schönen Sommerroman geschrieben, in dem es zwischen Sara und Leon auch ein wenig knistert.