Echt und bildlich
Ich mochte das Buch "Tage am Fluss" wirklich sehr. Es ist eine tolle Sommerlektüre, vor allem bei der aktuellen Wärme, denn man kann sich alles sehr bildlich und wahrhaftig vorstellen und allein der Gedanke an den erfrischenden Fluss, kühlt einen etwas runter. Ich mag die Protagonisten Sara und Leon, sie sind "echte" Menschen, mit Ecken und Kanten und haben ursprünglich beide keine Lust auf die Gegenwart des jeweils Anderes, dies ändert sich aber im Laufe der Geschichte und sie werden beide eine wichtige Stütze für den Anderen. Ich mag wie bildlich und detailliert die Umgebung des "Grünen Mondes" beschrieben ist, wie alle Lebewesen hier Ihren Zweck haben und gleichzeitig sein dürfen. Diese doch langsame Geschichte zeigt einem wie schnell wir alle geworden sind und ob es denn nicht doch wieder an der Zeit ist, unser Leben etwas bewusster und langsamen anzugehen. Für alle, die die Natur und Umwelt lieben, etwas Schönes zum Nachdenken.