Ein echtes Sommerbuch
„Tage am Fluss“ ist der Debutroman des deutschen Autoren Jochen Mariss. Der Roman ist erschienen bei dem Verlag Kiepenheuser & Witsch GmbH & Co. KG und umfasst 319 Seiten.
Dies ist eine Geschichte über Freundschaft, Vertrauen, Verantwortung, über Nichtehrlichsein, sich Einlassen können, über Miteinander, Gewalt in der Familie, Bewältigung der Vergangenheit und über das Bewusstsein für die Umwelt.
In diesem Buch lernen wir Sara, die Fährfrau und Leon, den Umweltaktivisten, kennen.
Sara lebt allein auf ihrem kleinen Stück Land mit ihren Tieren. Sie fährt die Menschen tagtäglich über den Fluss, da es an dieser Stelle keine Brücke gibt, damit diese ihren Schulweg und den Weg zur Arbeit fortsetzen können, um keine Umwege zu fahren. Die nächste Brücke ist ungefähr 20 km entfernt.
Der Bürgermeister von Erlengrund möchte gerne von Sara ein Stück Land kaufen, um dort, wo die Fähre jetzt fährt, eine Brücke zu bauen, aber Sara weigert sich, was hier schon einmal zu Konflikten führt. Eines Tages kommt Leon verletzt auf die Fähre und will sich übersetzen lassen, hat aber kein Geld dabei. Da es die letzte Fahrt für den Tag ist und er einen etwas ramponierten Eindruck macht, macht Sara eine Ausnahme und nimmt ihn mit und als er auf der Fähre mehr oder weniger zusammenbricht, nimmt sie ihn für „eine“ Nacht auf, damit er sich erholen kann. Doch aus einer Nacht wird mehr und die Geschichte nimmt ihren Lauf.
Es entsteht eine Freundschaft, die immer wieder Schwankungen unterzogen ist, da beide nicht ehrlich zueinander sind. Ihre Vergangenheiten sind zu schmerzhaft, um diese zu erzählen und führen deshalb immer wieder zu Konflikten. Aber nicht nur hier gärt ein Konflikt, auch die Befürworter der Brücke und Saras Weigerung spalten die Dorfgemeinschaft.
Das Cover des Buches hat mir auch sehr geht gefallen, da es zu meinem Empfinden, dies ist ein Sommerbuch (es zeigt eine Frau im roten Badeanzug, die im Wasser schwimmt) sehr gut passte.
Auch die immer wieder gärenden Konflikte und Probleme, passten zum Wetter und zu der Geschichte. Dieses Auf und Ab der Emotionen, die Sturheit von Sara und die Sanftheit/Verkrampftheit von Leon haben mich sehr berührt und mitgenommen. Die Verbissenheit der „Brückenbauer“ und manche rigorosen Maßnahmen stoßen auf Unverständnis.
Das Buch hat mich mitgenommen, abgeholt und mich auch gut zum Ende geführt.
Ein Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Es bekommt 4,5 Sterne von mir.
Dies ist eine Geschichte über Freundschaft, Vertrauen, Verantwortung, über Nichtehrlichsein, sich Einlassen können, über Miteinander, Gewalt in der Familie, Bewältigung der Vergangenheit und über das Bewusstsein für die Umwelt.
In diesem Buch lernen wir Sara, die Fährfrau und Leon, den Umweltaktivisten, kennen.
Sara lebt allein auf ihrem kleinen Stück Land mit ihren Tieren. Sie fährt die Menschen tagtäglich über den Fluss, da es an dieser Stelle keine Brücke gibt, damit diese ihren Schulweg und den Weg zur Arbeit fortsetzen können, um keine Umwege zu fahren. Die nächste Brücke ist ungefähr 20 km entfernt.
Der Bürgermeister von Erlengrund möchte gerne von Sara ein Stück Land kaufen, um dort, wo die Fähre jetzt fährt, eine Brücke zu bauen, aber Sara weigert sich, was hier schon einmal zu Konflikten führt. Eines Tages kommt Leon verletzt auf die Fähre und will sich übersetzen lassen, hat aber kein Geld dabei. Da es die letzte Fahrt für den Tag ist und er einen etwas ramponierten Eindruck macht, macht Sara eine Ausnahme und nimmt ihn mit und als er auf der Fähre mehr oder weniger zusammenbricht, nimmt sie ihn für „eine“ Nacht auf, damit er sich erholen kann. Doch aus einer Nacht wird mehr und die Geschichte nimmt ihren Lauf.
Es entsteht eine Freundschaft, die immer wieder Schwankungen unterzogen ist, da beide nicht ehrlich zueinander sind. Ihre Vergangenheiten sind zu schmerzhaft, um diese zu erzählen und führen deshalb immer wieder zu Konflikten. Aber nicht nur hier gärt ein Konflikt, auch die Befürworter der Brücke und Saras Weigerung spalten die Dorfgemeinschaft.
Das Cover des Buches hat mir auch sehr geht gefallen, da es zu meinem Empfinden, dies ist ein Sommerbuch (es zeigt eine Frau im roten Badeanzug, die im Wasser schwimmt) sehr gut passte.
Auch die immer wieder gärenden Konflikte und Probleme, passten zum Wetter und zu der Geschichte. Dieses Auf und Ab der Emotionen, die Sturheit von Sara und die Sanftheit/Verkrampftheit von Leon haben mich sehr berührt und mitgenommen. Die Verbissenheit der „Brückenbauer“ und manche rigorosen Maßnahmen stoßen auf Unverständnis.
Das Buch hat mich mitgenommen, abgeholt und mich auch gut zum Ende geführt.
Ein Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Es bekommt 4,5 Sterne von mir.