Ein Wohlfühlbuch, das mir teilweise Schauer über den Rücken jagte

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tochteralice Avatar

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Allem voran: hier geht es - eigentlich - um wichtige und in unseren Zeiten ausgesprochen präsente Umweltfragen. Eine kleine, seit Jahren in Familienhand befindliche Fähre über einen kleinen Fluss soll einer Brücke weichen. Nicht einer Fußgängerbrücke, nein, einer richtig breiten, mit allem Zipp und Zapp. Dafür sind so manche im Dorf, allen voran der Bürgermeister. Andere hingegen wehren sich, was das Zeug hält, allen voran Fährfrau Sara, die neben ihrem Job auch Haus und Hof verlieren würde. Aber sie ist nicht die Einzige,, viele sind auf ihrer Seite.

Eines Tages fällt ihr ein sehr junger Mann, fast ein Junge noch, vor die Füße und es entwickelt sich eine - nein, viele verschiedene - Beziehungen zwischen diesen Menschen, die in der großen politisch-gesellschaftlichen Frage auf derselben Seite stehen.

Leider verliert sich der Roman, wo er stark und kraftvoll daherkommen könnte, in diversen Themen, die eher in Poesiealben als in einen Sommerroman mit Tiefgang passen würden. Zu der noch halbwegs positiven Bewertung kommt es nur wegen einiger vor allem am Anfang des Romans stehenden bildhaften, atmosphärischen Schilderungen, die vielversprechend in das Thema einführen. Leider konnte dieses Versprechen - so zumindest meine Meinung - auf den restlichen über 200 Seiten nicht eingelöst werden.