Emotional
Ich glaube, mich hat dieses Buch so tief berührt, weil in Saras Leben etwas steckt, wonach ich mich selbst oft sehne: Abgeschiedenheit, Natur, Tiere, Wasser und ein Ort, an dem die Welt ein bisschen weiter weg ist, das Leben sich nicht so eng anfühlt. Saras „Grüner Mond“ erscheint mir als ein Plätzchen zum Aufatmen, auch wenn es das für sie nicht immer war…
Hätte ich vorher gewusst, dass Klimaschutz, Aktivismus und die Besetzung des Uhlenheimer Forsts darin eine Rolle spielen, hätte ich vermutlich überlegt, ob ich den Roman lesen mag. Diese Themen interessieren mich sehr, aber in Romanen habe ich sie bisher für mich nicht umgesetzt gefunden, dass es mir gefiel. In „Tage am Fluss“ von drängt sich dieses Thema aber nicht in den Vordergrund, sondern gehört mit Leon, der aktiv für den Schutz der Natur kämpft, einfach dazu. Sara dagegen lebt längst mit ihr, baut vieles selbst an und nutzt, was ihr Hof und die Umgebung ihr geben. Zwei ganz unterschiedliche Wege, die Natur zu bewahren, treffen hier aufeinander.
Ich mochte die Ruhe dieses Romans sehr. Die Naturbeschreibungen sind wunderschön und haben Hof, Fluss und Umgebung für mich vor meinem inneren Auge sichtbar und fühlbar gemacht. Gleichzeitig gibt es Passagen, die mich wirklich gepackt haben.
Sara hält aufgrund ihrer traumatischen und verletzenden Familiengeschichte konsequent Abstand zu anderen Menschen. Leon kommt aus völlig anderen Verhältnissen und schultert seinen ganz eigenen Problem-Rucksack. Zwei Lebenswege, zwei Arten von Verletzungen, rund zwanzig Jahre Altersunterschied und trotzdem ergänzen sie sich, geben einander Halt und finden auf Saras Hof einen Weg miteinander, ohne plötzlich andere Menschen zu werden.
Das Leben spielt manchmal die verrücktesten Geschichten. Warum also nicht auch Bücher?
Eine Triggerwarnung, die ich selbst gern vorher gekannt hätte, schreibe ich euch in die Kommentare! Spoilerwarnung, aber keine, die den Inhalt gravierend betrifft.
Hätte ich vorher gewusst, dass Klimaschutz, Aktivismus und die Besetzung des Uhlenheimer Forsts darin eine Rolle spielen, hätte ich vermutlich überlegt, ob ich den Roman lesen mag. Diese Themen interessieren mich sehr, aber in Romanen habe ich sie bisher für mich nicht umgesetzt gefunden, dass es mir gefiel. In „Tage am Fluss“ von drängt sich dieses Thema aber nicht in den Vordergrund, sondern gehört mit Leon, der aktiv für den Schutz der Natur kämpft, einfach dazu. Sara dagegen lebt längst mit ihr, baut vieles selbst an und nutzt, was ihr Hof und die Umgebung ihr geben. Zwei ganz unterschiedliche Wege, die Natur zu bewahren, treffen hier aufeinander.
Ich mochte die Ruhe dieses Romans sehr. Die Naturbeschreibungen sind wunderschön und haben Hof, Fluss und Umgebung für mich vor meinem inneren Auge sichtbar und fühlbar gemacht. Gleichzeitig gibt es Passagen, die mich wirklich gepackt haben.
Sara hält aufgrund ihrer traumatischen und verletzenden Familiengeschichte konsequent Abstand zu anderen Menschen. Leon kommt aus völlig anderen Verhältnissen und schultert seinen ganz eigenen Problem-Rucksack. Zwei Lebenswege, zwei Arten von Verletzungen, rund zwanzig Jahre Altersunterschied und trotzdem ergänzen sie sich, geben einander Halt und finden auf Saras Hof einen Weg miteinander, ohne plötzlich andere Menschen zu werden.
Das Leben spielt manchmal die verrücktesten Geschichten. Warum also nicht auch Bücher?
Eine Triggerwarnung, die ich selbst gern vorher gekannt hätte, schreibe ich euch in die Kommentare! Spoilerwarnung, aber keine, die den Inhalt gravierend betrifft.