Ende der Einsamkeit und Verbitterung
„Tage am Fluss“ heißt dieser Roman, in dem die alleinlebende Sara den Fährbetrieb ihres Vaters weiterführt und mit immer mehr Widerstand der Bewohner aus Erlengrund konfrontiert wird. Denn diese setzen sich dafür ein, dass eine Brücke über den Fluss gebaut werden soll, was bedeuten würde, dass Sara ihre Arbeit verlieren würde. Aber auch für die Natur wäre der Brückenbau ein Desaster. Dann begegnet Sara dem verletzten jungen Leon, den sie widerwillig bei sich aufnimmt. Ganz allmählich öffnen sich Sara und Leon und lassen sich hinter ihre schroffe Fassade blicken. Sara erkennt, dass sie dringend Unterstützung rund ums Haus braucht. Leon ist gern bereit zu helfen, dafür gewährt ihm Sara einen Unterschlupf. Denn irgendetwas ist passiert, weshalb Leon sich vor der Welt versteckt. Sara und Leon spüren immer mehr ein Knistern, doch der Altersunterschied ist groß.