Entspannte Öko-Flussreise
Diesem Roman haben mein Mann und ich auf unserem Roadtrip in die Bretagne als Hörbuch gelauscht.
Wir sind zu Sara Harmsen und Leon auf den grünen Mond gezogen, haben uns dem gemächlichen Tempo des träge fließenden Flusses hingegeben und den Lebensentwürfen und Motivationen der beiden anfangs so konträren und spannend angelegten Charaktere nachgefühlt.
Gerade diese durchdacht und mit Tiefe ausgeformten Protagonisten waren es, die uns beeindruckt und mitgenommen haben auf der Reise – ihrer und unserer. Sara und Leon waren die stabile Fähre, auf der diese Geschichte transportiert wurde, und gerade Saras Weiterentwicklung fanden wir hervorragend geschildert. Das Thema der Zukunft unserer Welt natürlich brennend aktuell.
Doch der Fluss des Romans war nicht ohne Untiefen. Klischeehafte Zuordnungen stellten sich uns wie umspülte Steine in den Weg. Einiges war uns zu abgenutzt. Da fehlte uns manchmal die Originalität, um die unbestrittene Dringlichkeit herauszuarbeiten. Stattdessen war vieles Schwarz und Weiß, wo wir uns doch alle Schattierungen dazwischen gewünscht hätten. Klischees wurden eher bedient statt damit aufzuräumen. Zudem wurde manches verklärt und romantisiert. Nichtsdestotrotz fesselte uns die Geschichte und wir ersehnten jeden längeren Fahrabschnitt auf unserem Roadtrip, um wieder zu Sara und Leon zurückzukehren. Das lag nicht zuletzt an der spannenden Handlung und der hervorragend eingesprochenen Hörbuchversion.
Was hängenbleibt, ist aber der Wachruf, der laut genug nicht sein kann, und der Zauber dieser Geschichte.
Wir sind zu Sara Harmsen und Leon auf den grünen Mond gezogen, haben uns dem gemächlichen Tempo des träge fließenden Flusses hingegeben und den Lebensentwürfen und Motivationen der beiden anfangs so konträren und spannend angelegten Charaktere nachgefühlt.
Gerade diese durchdacht und mit Tiefe ausgeformten Protagonisten waren es, die uns beeindruckt und mitgenommen haben auf der Reise – ihrer und unserer. Sara und Leon waren die stabile Fähre, auf der diese Geschichte transportiert wurde, und gerade Saras Weiterentwicklung fanden wir hervorragend geschildert. Das Thema der Zukunft unserer Welt natürlich brennend aktuell.
Doch der Fluss des Romans war nicht ohne Untiefen. Klischeehafte Zuordnungen stellten sich uns wie umspülte Steine in den Weg. Einiges war uns zu abgenutzt. Da fehlte uns manchmal die Originalität, um die unbestrittene Dringlichkeit herauszuarbeiten. Stattdessen war vieles Schwarz und Weiß, wo wir uns doch alle Schattierungen dazwischen gewünscht hätten. Klischees wurden eher bedient statt damit aufzuräumen. Zudem wurde manches verklärt und romantisiert. Nichtsdestotrotz fesselte uns die Geschichte und wir ersehnten jeden längeren Fahrabschnitt auf unserem Roadtrip, um wieder zu Sara und Leon zurückzukehren. Das lag nicht zuletzt an der spannenden Handlung und der hervorragend eingesprochenen Hörbuchversion.
Was hängenbleibt, ist aber der Wachruf, der laut genug nicht sein kann, und der Zauber dieser Geschichte.