Fluss
Eine Fähre. Eine Umweltgruppe, die eine Brücke errichten möchte. Und ein mysteriöser Gast. Das alles ist die Grundlage für „Tage am Fluss“.
Sara Harmsen lebt mit ihren Tieren abgelegen in Erlengrund. Sie arbeitet als Fährfrau, wie ihr Vater vor ihr, hat allerdings mit dem Brückenbau zu kämpfen, der vermehrt gefordert wird. Eines Tages tritt der mysteriöse Leon in ihr routiniertes Leben- mit ihm einige Geheimnisse….
Zunächst einmal fällt das Setting auf. Eine Fähre, der dazugehörige Fluss inklusive Protestaktionen bezüglich einer Brücke sind sehr authentisch und treten zuhauf nicht nur in Deutschland auf. Jochen Mariss versteht es, dieses idyllische Setting- nebst seinem Untergang- authentisch zu übermitteln.
Ein entscheidender Faktor für die authentische Darstellung ist die Sprache im Roman. Der Autor bedient sich bildhafter sprachlicher Mittel wie Metaphern und Vergleichen, die mir die Szenen vor Augen führen. Hinzukommt, dass die Sprache auch abseits dieser Mittel bildhaft, detailreich und gefühlvoll ist. So erhalte ich als Leserin eine genaue Vorstellung der Szenen- seien es Saras Hühner oder die Erinnerung an ihre Familie.
Die beiden Protagonisten haben es mir zusätzlich leicht gemacht, das Buch zu mögen. Sowohl Sara als auch Leon sind Kämpfer und setzen sich für ihre Ideale ein. Durch die beiden werden Themen wie Klimaschutz, Erhalten von Natur oder Stadtplanung ruhig und bestimmt in das Buch eingebracht. Da in dem Fall der Fähre auch die Gegenseite zu Wort kommt (Niedrigwasser, Eis, Krankheit oder andere Umstände führen dazu, dass Fähren ausfallen können), habe ich einen guten Einblick in die Thematik.
Der ruhige und atmosphärische Roman versteht es, neben dem Unterhaltungswert auch durch die angesprochen wichtigen Themen zum Nachdenken zu bringen. Hierfür sind weder eine überladene Handlung noch übermäßig Drama nötig. Ich bin sehr zufrieden und gebe fünf Sterne.
Sara Harmsen lebt mit ihren Tieren abgelegen in Erlengrund. Sie arbeitet als Fährfrau, wie ihr Vater vor ihr, hat allerdings mit dem Brückenbau zu kämpfen, der vermehrt gefordert wird. Eines Tages tritt der mysteriöse Leon in ihr routiniertes Leben- mit ihm einige Geheimnisse….
Zunächst einmal fällt das Setting auf. Eine Fähre, der dazugehörige Fluss inklusive Protestaktionen bezüglich einer Brücke sind sehr authentisch und treten zuhauf nicht nur in Deutschland auf. Jochen Mariss versteht es, dieses idyllische Setting- nebst seinem Untergang- authentisch zu übermitteln.
Ein entscheidender Faktor für die authentische Darstellung ist die Sprache im Roman. Der Autor bedient sich bildhafter sprachlicher Mittel wie Metaphern und Vergleichen, die mir die Szenen vor Augen führen. Hinzukommt, dass die Sprache auch abseits dieser Mittel bildhaft, detailreich und gefühlvoll ist. So erhalte ich als Leserin eine genaue Vorstellung der Szenen- seien es Saras Hühner oder die Erinnerung an ihre Familie.
Die beiden Protagonisten haben es mir zusätzlich leicht gemacht, das Buch zu mögen. Sowohl Sara als auch Leon sind Kämpfer und setzen sich für ihre Ideale ein. Durch die beiden werden Themen wie Klimaschutz, Erhalten von Natur oder Stadtplanung ruhig und bestimmt in das Buch eingebracht. Da in dem Fall der Fähre auch die Gegenseite zu Wort kommt (Niedrigwasser, Eis, Krankheit oder andere Umstände führen dazu, dass Fähren ausfallen können), habe ich einen guten Einblick in die Thematik.
Der ruhige und atmosphärische Roman versteht es, neben dem Unterhaltungswert auch durch die angesprochen wichtigen Themen zum Nachdenken zu bringen. Hierfür sind weder eine überladene Handlung noch übermäßig Drama nötig. Ich bin sehr zufrieden und gebe fünf Sterne.