Fortschritt auf Kosten der Natur?

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drachenbücherei Avatar

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Ein wunderwunderschönes Buch!

Sara lebt als Fährfrau auf ihrer kleinen Scholle, dem "Grünen Mond".
Direkt am Fluss, ihrer Arbeitsstelle, ihrer Heimat gelegen, scheint hier die Zeit stehen geblieben zu sein. Nach dem Tod ihrer Eltern vor 9 und 7 Jahren setzt Sara mit ihrer alten Fähre Besucher, Wanderer und die Bewohner des Dörfchens Erlengrund über den Fluss über. Nebenbei bewirtschaftet sie Ihren Garten, ihre Tiere und lebt sehr genügsam und zufrieden vor sich hin.

Bis er auf einmal vor ihr steht: Leon, ein Umweltaktivist, der auf der Flucht vor der Polizei, bei Sarah strandet.
Sie nimmt ihn auf, versorgt seine Wunden, gibt ihm ein Obdach und möchte ihn eigentlich gleich wieder loswerden. Zu sehr ist sie das einsame Leben nur mit ihrem Hund Luna an ihrer Seite gewohnt.

Langsam gewöhnen sich die beiden aneinander und arbeiten Hand in Hand in Haus und Hof.

Doch beide umgibt ein unausgesprochenes Geheimnis.
Und beide können zunächst nicht darüber sprechen.
Nach und nach öffnet sich zunächst Sara und sie erzählt Leon aus ihrem Leben und von ihrer Familie. Sara arbeitet schon in der vierten Generation als fährfrau und ist sehr mit diesem Stückchen Erde verbunden. Umso mehr sperrt sie sich gegen den Bau einer Brücke den ein Teil der Bevölkerung fordert. Als schließlich auch Leon das Geheimnis, das ihn umgibt, preisgibt kommt es zum Bruch zwischen den beiden....


Dieser Roman ist ein Weckruf für alle Leser, über die Folgen unseres Lebensstils, die Umweltzerstörung und den Klimawandel nachzudenken.
Der Autor Jochen Mariss schafft es in dieser Erzählung uns klar zu machen, wie wichtig es ist, Fortschritt zu ermöglichen, ohne dabei die Natur zu zerstören oder an Ewiggestrigem festzuhalten.

Ein Buch, dass man nur jedem Leser empfehlen kann. Es regt an, über sein eigenes alltägliches Handeln nachzudenken.
Absolute Leseempfehlung!