hoffnungsvoll

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linda.konig12 Avatar

Von

„Tage am Fluss“
Von Jochen Mariss

Nach diesen ganzen toxischen und langweiligen Menschen, die mir in den letzten Tagen beim Lesen untergekommen sind, brauchte ich mal was sommerlich-leichtes. Und irgendwas fürs Herz.
Sonst ja nicht so meine Vorliebe bei Lektüren, aber nun sollte es dieses sommerliche Buch sein.

Und so habe ich mich in diesen Roman hinein gestürzt. Habe irgendwie nicht so viel erwartet, sondern mir einfach eine leichte Lesezeit erhofft.
Und die hatte ich.
Die Stimmung ist sehr schön, es beginnt ruhig und fühlt sich alles nach einem bezaubernden Ort an. Und es ist irgendwie sehr fesselnd geschrieben. Jochen Mariss kann wirklich gut Geschichten erzählen, und es passiert die ganze Zeit etwas.
Man bleibt da dran, wird nicht rausgeworfen und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Und ja,… Die Geschichte hat mich überzeugt. Es ist nichts Neues und auch nichts Augen-öffnendes, aber doch eine Geschichte, die mal wieder zeigt, wie wir mit unseren ganzen Verletzungen und Wunden aus der Vergangenheit zurechtkommen können.
Das es gut ist, dass sich Menschen öffnen, vertrauen und wie wichtig es ist, dass wir zusammenhalten und für unsere Ziele und Werte einstehen.

Zum Inhalt: Sara betreibt eine kleine Fähre in einem Dorf. Sie lebt hier schon ihr Leben lang auf einem abgelegenen Hof, an einem Fluss. Es ist alles sehr idyllisch, sehr schön und grün und dann taucht eines Tages Leon auf. Leon wird von der Polizei gesucht, weil er an einer Waldbesetzung beteiligt war und die beiden finden zueinander, lernen sich kennen und öffnen sich ja. Und sie kämpfen gemeinsam gegen Pläne, die Saras Existenz bedrohen.
Diese Geschichte ist wirklich schön und auch ein wenig hoffnungsvoll.