Idealer Sommerrroman
Dieses Buch kam mir in die Finger, als es draußen mehr als 30 Grad hatte. Dass es im Buch ebenso heiß war, empfand ich als sehr passend. So schwitzte ich mit den beiden Protagonisten und war mitten drin in der Geschichte von Sara Harmsen und Leon, dessen Familienname erst am Schluss zur Sprache kam und die beiden fast entzweit hätte. Dabei verstanden sich der verletzte Klimaaktivist und die menschenscheue Fährfrau nach anfänglichen Schwierigkeiten besser als gedacht. Beide sind sehr naturverbunden und haben Geheimnisse, die sie dem anderen erst nach und nach offenbaren.
Sara verdient sich mit der von ihren Vorfahren übernommenen Fähre ihren Lebensunterhalt. Nebenbei bewirtschaftet sie einen Hof mit Hühnern und Schafen. Sie ist also sehr naturverbunden. Auch Leon liebt die Natur und setzte sich gegen den Bau einer Autobahn durch ein Waldgebiet ein, bevor er fast zufällig bei ihr Unterschlupf fand. Er hilft ihr nun gegen ihren Widerstand das Chaos auf dem Hof etwas einzudämmen, während die Sorgen um ihre Existenzgrundlage wachsen.
Jochen Mariss (*1955 in Köln) hat mit „Tage am Fluss“ einen sehr aktuellen Roman geschrieben, in dem die Sorge um das sich verändernde Klima und die Ursachen, die dazu führen, gut herausgearbeitet sind. Gleichzeitig versteht er es, mich als seine Leserin angenehm zu unterhalten und bei einem Unwetter mitfiebern zu lassen. Es gab sogar Stellen im Buch, die mir Tränen in die Augen trieben, weil mir das Personal so ans Herz gewachsen war.
Fazit: Zeitgemäßer Roman über den Umgang mit Natur und Lebewesen.
Sara verdient sich mit der von ihren Vorfahren übernommenen Fähre ihren Lebensunterhalt. Nebenbei bewirtschaftet sie einen Hof mit Hühnern und Schafen. Sie ist also sehr naturverbunden. Auch Leon liebt die Natur und setzte sich gegen den Bau einer Autobahn durch ein Waldgebiet ein, bevor er fast zufällig bei ihr Unterschlupf fand. Er hilft ihr nun gegen ihren Widerstand das Chaos auf dem Hof etwas einzudämmen, während die Sorgen um ihre Existenzgrundlage wachsen.
Jochen Mariss (*1955 in Köln) hat mit „Tage am Fluss“ einen sehr aktuellen Roman geschrieben, in dem die Sorge um das sich verändernde Klima und die Ursachen, die dazu führen, gut herausgearbeitet sind. Gleichzeitig versteht er es, mich als seine Leserin angenehm zu unterhalten und bei einem Unwetter mitfiebern zu lassen. Es gab sogar Stellen im Buch, die mir Tränen in die Augen trieben, weil mir das Personal so ans Herz gewachsen war.
Fazit: Zeitgemäßer Roman über den Umgang mit Natur und Lebewesen.