Klimawandel

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pewie Avatar

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Sara betreibt eine Fähre über den Fluss, der kürzeste Weg um in den nächstgelegenen größeren Ort zu kommen, aber nur mit Fahrrad oder zu Fuß.
Die Politik plant an dieser Stelle eine Brücke, obwohl dadurch die Natur nachhaltig geschädigt würde. Sara wehrt sich, sie will keinen Zentimeter ihres Grundstücks verkaufen.
Sie trifft auf Leon, er hat mit anderen sich bemüht einen Wald vor dem Abholzen zu schützen. Die beiden verstehen sich trotz des Altersunterschieds und obwohl beide tiefgreifende Geheimnisse haben. Grundsätzlich geht es um zwei Themen: Wie gehen wir mit dem Klimawandel um, auch wenn es für uns zu spät ist, müssen wir nicht etwas für unsere Kinder, Enkel und Urenkel machen. Die andere Frage wie lernt man Vertrauen, wie geht man mit dem eigenen Misstrauen um, wann teilt man seine persönlichen Geheimnisse?
Der Autor hat es auf eine spannende Art und Weise geschafft alles miteinander zu kombinieren.
Alles wird in einem spannenden unterhaltsamen Stil erzählt, die grantige Sara, eher immer auf irgendeine Art wütend lebt sehr zurück gezogen allein. Leon ein noch unsicherer junger Mann kommt gerade aus einem Protestcamp, wo er mit vielen anderen unter erschwerten Bedingungen gelebt hat.
Es dreht sich hauptsächlich um die beiden. Alle anderen sind wie Farbklekse im Hintergrund. Die wichtigen Themen werden angerissen und nicht diskutiert.
Die beiden sind ja einer Meinung. Nur um das Wie und ob man anderen Menschen trotz anderer Verhaltensweisen und Meinungen vertrauen kann, da sind sie unterschiedlicher Meinung. Auch hier bleibt es uns Lesern überlassen uns eine eigene Meinung zu bilden. Sie wird fast gefordert vom Autor. Er beschreibt eine Szene mit allen wichtigen Einzelheiten und dann verlässt er sie und wir sitzen da mit dem Buch und fragen uns, was geschieht weiter oder wie möchten wir wie es weiter geht.
Anregungen en Mass für den eigenen Kopf.