Leben auf dem "Grünen Mond"
In „Tage am Fluss“ von Jochen Mariss sind Sara, eine Fährfrau in vierter Generation und der Klimaaktivist Leon unsere Hauptprotagonisten. Beide kämpfen mit einer klaren Mission für die Umwelt, haben keine leichte Familiengeschichte und finden im anderen trotz des großen Altersunterschieds und einigen Geheimnissen einen Verbündeten. Jochen Mariss zeichnet in diesem Roman wunderschöne Naturbilder und hat ein Auge für die kleinen Details, wie z.B. Beschreibungen wie Leon im Baum sitzt oder wie Sara Brotteig aufsetzt. Die Kulisse am Fluss und auf Saras Grundstück mit ihrem alten Haus, einem großen Garten und Hühnern mochte ich sehr. Doch leider bin ich beim Lesen sowohl mit Sara, als auch mit Leon nicht so richtig warm geworden. Ich fand sie in ihren Gesprächen und Handlungen des öfteren nicht konsequent genug und an einigen Stellen wurde Tiefe unterbunden, die es für mich gebraucht hätte.
Ich finde Umweltschutz ist ein wichtiges, sehr aktuelles Thema, dass in einem Roman, wie diesem gut aufgehoben ist, jedoch war es für meinen Geschmack stellenweise zu viel und zu aufgesetzt. Als Leser hatte ich zu oft das Gefühl zu wenig für die Umwelt und das Klima aktiv zu sein. Da ist bestimmt auch was Wahres dran, aber sollte die Aussage eines Buches nicht positiver gestaltet sein?
Auch wenn ich leicht, wie Schwimmen im Fluss, durch den Roman geflossen bin, konnte er mich leider nicht ganz überzeugen.
Ich finde Umweltschutz ist ein wichtiges, sehr aktuelles Thema, dass in einem Roman, wie diesem gut aufgehoben ist, jedoch war es für meinen Geschmack stellenweise zu viel und zu aufgesetzt. Als Leser hatte ich zu oft das Gefühl zu wenig für die Umwelt und das Klima aktiv zu sein. Da ist bestimmt auch was Wahres dran, aber sollte die Aussage eines Buches nicht positiver gestaltet sein?
Auch wenn ich leicht, wie Schwimmen im Fluss, durch den Roman geflossen bin, konnte er mich leider nicht ganz überzeugen.