Leise und zurückhaltend

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beme65 Avatar

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Leise und zurückhaltend sind die Attribute, die mir beim Lesen des Romans Tage am Fluss im Kopf umhergehen. Leon, verletzter Umweltaktivist und von der Polizei gesucht, versteckt sich bei der Fährfrau Sara, die eigentlich sich selbst genug ist. Die leise Annäherung der Beiden und die Probleme die sie miteinander ausfechten und die von aussen auf sie einprasseln, werden leise und mit sanften Worten ein eine Geschichte gepackt, die wie der Fluss langsam dahinfließt.
Konflikte der beiden unterschiedlichen Charaktere lassen die Geschichte zwar zeitweilig an Fahrt gewinnen aber nach kurzer Unruhe plätschert sie weiter vor sich hin. Ein Roman zum entspannen und runterkommen. Keine Spannung, keine unerwarteten Wendungen und kein Stress beim Lesen. Ein Sommerroman zum genießen, der wie ein ruhiger Fluss dahinfließt und den Leser mitnimmt auf eine gemütliche Fährtour.