Lesenswerte Geschichte

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Fährfrau Sara Harmsen hat es nicht leicht. Nach dem Tod ihrer Eltern lebt sie allein auf dem Grundstück, das grüner Mond genannt wird. Einzig Hündin Luna, ein paar Hühner und Schafe leisten ihr Gesellschaft. Doch nicht nur Extremwetterereignisse machen ihr das Leben schwer. Der Betrieb der Hierseilfähre steht auf der Kippe, weil Sara die Befürworter einer neuen Brücke mehr und mehr zusetzen. Dafür soll sie einen Teil ihres Grundstücks verkaufen, würde damit aber ihre Daseinsvorsorge aufs Spiel setzen, denn mit dem Bau der Brücke wäre die Fähre überflüssig. Als eines Tages der Umweltaktivist Leon auftaucht, gerät Saras Welt in Aufruhr. Zu sehr erinnert er sie an ihrer kleinen Bruder Jan, der als Kind unter tragischen Umständen ums Leben kam. Beide haben Geheimnisse, die sie nur nach und nach offenbaren. Doch können sie einander wirklich trauen?
Dieses Buch ist eine schöne Geschichte über die Wunden der Vergangenheit und wie unerwartete Begegnungen dem Leben oft eine Wendung geben können. Die beiden Hauptfiguren eint die Liebe zur Natur und der Wunsch diese zu bewahren, was einen schönen Grundton schafft.
Fazit: lesenswerte Geschichte, die auch nachdenklich stimmt