Lesenswertes Romandebüt
Mit seinem Romandebüt "Tage am Fluss" erzählt der Autor Jochen Mariss die Geschichte einer Frau mittleren Alters und eines jungen Klimaaktivisten.
Sara Harmsen betreibt eine kleine Fähre, die das Dorf Erlengrund mit dem Rest der Welt verbindet. Sie lebt mit ihren Tieren auf ihrem abgelegenen Hof am Fluss, dem idyllischen Grünen Mond. Von anderen Menschen hält sie sich bewusst fern, bis eines Tages ein junger Mann mit einer Kopfverletzung, ohne Geld und auf der Flucht vor der Polizei, auf ihrer kleinen Fähre auftaucht. Das hat ihr gerade noch gefehlt aber so verletzt kann sie den jungen Mann nicht einfach wegschicken, also verarztet sie Leon. Als Klimaaktivist war er an der Besetzung des Uhlendorfer Forsts beteiligt und sucht eigentlich nur einen Platz für eine Nacht. Doch aus dieser einen Nacht folgen weitere und dafür verlangt Sara von ihm, ihr bei den Arbeiten rund um das Haus zu helfen.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten kommen sich Sara und Leon zögerlich näher und werden ein eingespieltes Team. Nach wenigen Tagen gelingt es Sarah ihren Blick zu weiten und sich ihren alten Schuldgefühlen zu stellen, während Leon, seine eigenen inneren Wunden und errichtete Mauern einzureißen vermag. Als die beiden sich gegen eine geplante Brücke wenden, die Saras Fähre bedroht, sehen sie sich Anfeindungen und Übergriffen aus dem Dorf ausgesetzt. Und dann tritt auch noch der Fluss über die Ufer …
Fazit:
Mir hat dieser atmosphärische Roman über alte Wunden und den Mut, sich wieder auf das Leben einzulassen, sehr gut gefallen. Der Autor hat eine wunderbare Gabe, seinen Blick auf die Natur, die Umwelt und das Klima, einfühlsam aber doch mit Tiefgang, zu erzählen.
"Tage am Fluss" ist ein lesenswerter Roman, den ich gerne weiterempfehle.
Sara Harmsen betreibt eine kleine Fähre, die das Dorf Erlengrund mit dem Rest der Welt verbindet. Sie lebt mit ihren Tieren auf ihrem abgelegenen Hof am Fluss, dem idyllischen Grünen Mond. Von anderen Menschen hält sie sich bewusst fern, bis eines Tages ein junger Mann mit einer Kopfverletzung, ohne Geld und auf der Flucht vor der Polizei, auf ihrer kleinen Fähre auftaucht. Das hat ihr gerade noch gefehlt aber so verletzt kann sie den jungen Mann nicht einfach wegschicken, also verarztet sie Leon. Als Klimaaktivist war er an der Besetzung des Uhlendorfer Forsts beteiligt und sucht eigentlich nur einen Platz für eine Nacht. Doch aus dieser einen Nacht folgen weitere und dafür verlangt Sara von ihm, ihr bei den Arbeiten rund um das Haus zu helfen.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten kommen sich Sara und Leon zögerlich näher und werden ein eingespieltes Team. Nach wenigen Tagen gelingt es Sarah ihren Blick zu weiten und sich ihren alten Schuldgefühlen zu stellen, während Leon, seine eigenen inneren Wunden und errichtete Mauern einzureißen vermag. Als die beiden sich gegen eine geplante Brücke wenden, die Saras Fähre bedroht, sehen sie sich Anfeindungen und Übergriffen aus dem Dorf ausgesetzt. Und dann tritt auch noch der Fluss über die Ufer …
Fazit:
Mir hat dieser atmosphärische Roman über alte Wunden und den Mut, sich wieder auf das Leben einzulassen, sehr gut gefallen. Der Autor hat eine wunderbare Gabe, seinen Blick auf die Natur, die Umwelt und das Klima, einfühlsam aber doch mit Tiefgang, zu erzählen.
"Tage am Fluss" ist ein lesenswerter Roman, den ich gerne weiterempfehle.