Mein Sommerbuch 2026!

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norino0606 Avatar

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Was für ein schönes Buch!

Es ist mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, an dem einfach alles stimmt.

Das Cover spiegelt einen Teil der Geschichte wieder - Sara in ihrem roten Badeanzug, schwimmend im Fluss, an dem sie lebt.

Man spürt förmlich die flirrende Hitze eines heißen Sommertages, die angenehme Morgenfrische an einem Sommertag, die Schwüle eines nahenden Sommergewitters...

Aber das Buch erzählt nicht nur eine leichte, sommerliche Geschichte, sondern es versteht, auch ernste Dinge, wie den Klimawandel, Einsamkeit, die eigene Zukunft, das Leben insgesamt dem Leser*in so nahezubringen, dass es nicht belehrend wirkt.

Sara und Leon, die Hauptpersonen des Romans kommen sehr authentisch daher - sie waren mir beide von Anfang sehr sympathisch.

Die Sprache fand ich toll: "... der braunschwarze Fellhaufen", "entlockte den Buchseiten ihre faszinierenden Welten", "über den die Schatten der Rotoren wie tief fliegende Gespenster huschten" und "Es kam mir vor wie ein Orkan aus Worten, und ich stand in seinem Zentrum, um ihn zu bändigen", um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Ich würde mich freuen, wenn Jochen Mariss einen weiteren Roman schriebe, da mich dieser total begeistert hat.

Eine absolute Leseempfehlung und für mich das Sommerbuch des Jahres 2026 - es kann mit "Ein unendlich kurzer Sommer" von Kristina Pfister locker mithalten.
Wer diesen Roman mochte, mag definitiv auch "Tage am Fluss"!