Refugium
Ein aus meiner Sicht inhaltlich gutes, handwerklich sehr gutes Debut in einem Natur-Refugium. Und wenn Luisa Neubauer es empfiehlt, weiß man ja auch, wohin die Reise geht.
Tage am Fluss hatte mich schnell in den Bann gezogen, obwohl mir die Klimaproblematik etwas plakativ daher kam.
Doch die Figuren folgen keinen Klischees und die Klimakatastrophe ist nun mal eine Katastrophe.
Ein kluger Mensch sagte mal sinngemäß, wenn wir sie nicht abwenden können, können wir uns nur gegenseitig empowern.
Und das tun Sara und Leon, nicht ganz freiwillig, aber effektiv.
Die Geheimnisse, die dabei zutage treten, das finale Abenteuer, das sie überstehen müssen, sind aus meiner Sicht hart an der Grenze zum "to much", aber letztlich stringent unters Brennglas gepackt. Ihre Handlungen sind nachvollziehbar, ihre inneren Konflikte auch.
Der Schreibstil hat mich ob seiner Leichtigkeit beeindruckt, für mich geradezu ein Pageturner. Das Buch will nicht erziehen, nicht bekehren. Es thematisiert - mit bekannten, weil physikalisch determinierten Fakten - eine Zukunft, der sich niemand entziehen kann und stellt die Frage nach dem Umgang damit. Erstaunlich, wie viele Aspekte unterhaltsam und spannend auf 300 (e-)Buchseiten passen!
Ein sommerlich leichtes Leseerlebnis, das dennoch wie die Schwüle über den beiden Protagonisten auch schwer in den Gedanken der/des Lesenden hängt.
Was tun wir, um Refugien wie den Grünen Mond zu erhalten?
Ich danke vorablesen.de und dem Verlag für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars.
Tage am Fluss hatte mich schnell in den Bann gezogen, obwohl mir die Klimaproblematik etwas plakativ daher kam.
Doch die Figuren folgen keinen Klischees und die Klimakatastrophe ist nun mal eine Katastrophe.
Ein kluger Mensch sagte mal sinngemäß, wenn wir sie nicht abwenden können, können wir uns nur gegenseitig empowern.
Und das tun Sara und Leon, nicht ganz freiwillig, aber effektiv.
Die Geheimnisse, die dabei zutage treten, das finale Abenteuer, das sie überstehen müssen, sind aus meiner Sicht hart an der Grenze zum "to much", aber letztlich stringent unters Brennglas gepackt. Ihre Handlungen sind nachvollziehbar, ihre inneren Konflikte auch.
Der Schreibstil hat mich ob seiner Leichtigkeit beeindruckt, für mich geradezu ein Pageturner. Das Buch will nicht erziehen, nicht bekehren. Es thematisiert - mit bekannten, weil physikalisch determinierten Fakten - eine Zukunft, der sich niemand entziehen kann und stellt die Frage nach dem Umgang damit. Erstaunlich, wie viele Aspekte unterhaltsam und spannend auf 300 (e-)Buchseiten passen!
Ein sommerlich leichtes Leseerlebnis, das dennoch wie die Schwüle über den beiden Protagonisten auch schwer in den Gedanken der/des Lesenden hängt.
Was tun wir, um Refugien wie den Grünen Mond zu erhalten?
Ich danke vorablesen.de und dem Verlag für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars.