Ruhige Sommerlektüre

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savira Avatar

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Als auf Saras Fähre der verletzte Leon um Hilfe bittet, ist es plötzlich nicht mehr so ruhig auf ihrem einsamen Anwesen. Gleichzeitig muss sie um den Erhalt ihrer Fähre zugunsten einer Brücke kämpfen.
Zunächst einmal ist das Buch sehr atmosphärisch. Man kann sich das Haus von Sara sehr gut vorstellen und auch andere Szenerien werden wunderbar bildlich beschrieben.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Sara und Leon erzählt. Beide sind sehr unterschiedlich und doch auf ihre Art sympathisch.
Die Story ist eher ruhig, dennoch passiert in der überschaubaren Zeit, in der das Buch spielt, reichlich.
Die Themen sind vielseitig, wobei es sich hautpsählich um den Umweltschutz dreht. Dies wird jedoch sehr einseitig und oberflächlich betrachtet.
Das Ende hat mich etwas enttäuscht. Ich hätte mir hier einen größeren Ausblick gewünscht und vieles wird für mich nicht plausibel gelöst.
Insgesamt dennoch eine schöne Sommerlektüre, die zwischendurch zum Nachdenken anregt.