Schöne Geschichte

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joolte_hoert Avatar

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Sara lebt zusammen mit ihrem Hund Luna und sieben Hühnern am grünen Mond in Erlengrund. Sie ist die Fährfrau des Ortes, denn die Fähre liegt seit Generationen in ihrer Familie. Dadurch, dass sie allein lebt, kann sie tun und lassen was ihr in den Sinn kommt. So liebt sie es beispielsweise nackt im Fluss schwimmen zu gehen. Ein Ritual,dass sie genießt. Eines Tages kommt ein junger Mann auf ihre Fähre. Er ist verletzt und weiß nicht wohin mit sich. Sie nimmt ihn mit zu sich nach Hause und bietet ihm für eine Nacht eine Unterkunft. Doch Leon will nicht so einfach gehen. Zwischen den beiden entsteht ein Band - sie helfen sich gegenseitig. Er hilft ihr bei Umbauten am Haus oder der Fähre und sie gibt ihm ein Dach über dem Kopf und zu Essen und zu Trinken. Aber die Geheimnisse brodeln unter der Oberfläche.

Die abwechselnden Perspektiven haben mir gut gefallen und geben einen Einblick in die Gedankenwelt der Protagonisten. Die angesprochen Themen fand ich auch spannend und spiegeln das aktuelle Weltgeschehen wider. Denn Umweltschutz, Aktivismus und Klimawandel treffen nun immer mehr den Zahn der Zeit. Ich war ehrlicherweise etwas überrascht als ich mit den Themen im Buch konfrontiert wurde. Ich hatte Bedenken,dass dies alles sehr belehrend rüberkommt, aber dies habe ich gar nicht so empfunden. Es wird toll mit den Charakteren verknüpft und in das Leben der beiden eingebaut. Die Dynamik, die zwischen Leon und Sarah entsteht fand ich zu Beginn befremdlich, aber mit der Zeit immer besser.