Warmherziger Sommerroman

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dankeanke Avatar

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⭐⭐⭐⭐☆ 4 von 5 Sternen

„Tage am Fluss“ ist für mich ein Sommerroman, der nicht nur leicht zu lesen ist, sondern gleichzeitig ein wichtiges Thema aufgreift.

Im Mittelpunkt stehen Sara, die eine kleine Fähre betreibt, und Leon, der sich mit ganzem Herzen für den Klima- und Umweltschutz einsetzt. Er kämpft mit dem Gefühl, dass viel zu wenige Menschen wirklich verstehen, wie dringend Veränderungen nötig sind. Durch verschiedene Umstände begegnen sich die beiden auf Saras Fähre – und genau dort beginnt ihre gemeinsame Geschichte.

Der Schreibstil von Jochen Mariss hat mir richtig gut gefallen. Er liest sich angenehm flüssig und schafft es, ernste Themen mit einer Leichtigkeit zu verbinden, die perfekt zu einem Sommerroman passt. Auch Sara und Leon waren für mich zwei sympathische Charaktere, deren Entwicklung ich gerne begleitet habe.

Besonders gelungen fand ich, wie aktuell das Thema Umwelt und Klima in die Geschichte eingebunden wurde. Es regt zum Nachdenken an, ohne belehrend zu wirken.

Ja, manches lässt sich vielleicht schon früh erahnen. Mich hat das aber überhaupt nicht gestört – im Gegenteil. Gerade dadurch wirkte die Geschichte auf mich authentisch und nicht unnötig überzogen.

Eine Szene hat mich besonders berührt und mir tatsächlich die Tränen in die Augen getrieben. Saras Reaktion danach war vielleicht etwas impulsiver, als ich selbst gehandelt hätte, aber in dieser Ausnahmesituation konnte ich ihre Gefühle absolut nachvollziehen.

Und ohne zu spoilern: Was habe ich mich über Sansibar gefreut! ❤️

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die einen warmherzigen Sommerroman mit liebenswerten Figuren und einer wichtigen Botschaft lesen möchten.