Wenn der Fluss das Leben bestimmt

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Sara lebt auf einem Hof am Fluss und betreibt die kleine Fähre des Dorfes. Als der verletzte Klimaaktivist Leon bei ihr Zuflucht findet, verändert sich ihr Alltag. Widerwillig nimmt sie ihn bei sich auf und lässt ihn auf dem Hof mitarbeiten. Während beide lernen, einander zu vertrauen, sorgt der geplante Bau einer Brücke für Spannungen und stellt auch Saras Zukunft als Fährfrau infrage.

Ich mochte die ruhige Art, mit der Jochen Mariss diese Geschichte erzählt. Besonders die Verbindung von Sara zu ihrem Hof, der Fähre und dem Fluss hat mir gefallen. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, die Natur und diesen besonderen Ort selbst vor Augen zu haben.

Sara und Leon waren für mich zwei interessante Figuren, deren Geschichte ich gerne verfolgt habe. Auch die Themen rund um den Brückenbau und den Schutz der Natur fand ich passend in die Handlung eingebunden.

Die Handlung konnte mich zwar nicht immer überraschen, einiges war für mich recht früh absehbar. Trotzdem hat mich das nicht gestört, denn die Geschichte lebt vor allem von ihren Figuren und der besonderen Stimmung. Das Ende hat für mich gut gepasst und die Geschichte schön abgerundet.