Wie ein Fluss
Dieser Roman schlängelt sich wie ein Fluss vorwärts mit Biegungen und Strudeln, mal sanft, mal leise, aber auch aufbrausend und unberechenbar.
Das Cover ist ein Ölgemälde gemalt auf Leinwand und passt wunderbar zum Inhalt des Buches.
Und die Widmung des Autors am Anfang ist einfach nur schön.
Die ersten beiden Kapitel finde ich als Einstieg etwas schwierig, aber ab Kapitel drei war ich dem Buch dann verfallen ( Die Kapitel sind sehr kurz und das kommt meinem Lesefluss entgegen).
Saras einfaches, aber auch einsames Leben auf dem verwahrlosten Grundstück ihrer verstorbenen Eltern imponiert mir und trotz ihrer Schroffheit ist sie mir irgendwie sympathisch.
Als plötzlich Leon in ihr Leben tritt, muss sie sich mit Dingen auseinandersetzen, die sie jahrzehntelang verdrängt hat.
Der junge Mann bringt bei ihr eine scheinbar verborgene Saite zum Klingen, und sie beginnt, sich langsam zu öffnen und ihr Schneckenhaus zu verlassen.
Es ist einfach schön, mitzuerleben, wie unterschiedlich Sara und Leon die Natur wertschätzen und sie bewahren wollen, jeder auf seine eigene Weise und immer authentisch.
Schon jetzt ist dieses Buch ein Favorit in meinem Lesesommer!