6 besondere Tage
Tage des Lichts erzählt von sechs entscheidenden Tagen im Leben einer Frau und davon, wie sehr Zufall, Sehnsucht und gesellschaftliche Erwartungen ein Leben formen können. Die Idee hinter dem Roman hat mir gut gefallen, die Umsetzung konnte mich jedoch nicht ganz überzeugen.
Im Mittelpunkt steht Ivy, eine junge Frau im England des Jahres 1938, die an der Schwelle zum Erwachsenwerden steht und von einem außergewöhnlichen Leben träumt. Sie möchte Tänzerin, Künstlerin oder vielleicht etwas ganz anderes werden – Hauptsache, ihr Leben wird so besonders wie das ihrer Familie. Doch ein tragisches Ereignis an einem Ostersonntag bringt alles durcheinander und lenkt ihr Leben in ganz andere, überraschend gewöhnliche Bahnen: Ehe, Kinder, Anpassung. Erst viele Jahre später, als Ivy Frances wieder begegnet – der Frau, die sie an jenem Ostersonntag kennengelernt hat –, wird ihr bewusst, wie leer sie sich fühlt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine verbotene, leidenschaftliche Liebe, die keinen Platz in der damaligen Zeit hat.
Thematisch fand ich den Roman sehr stark: Es geht um verpasste Möglichkeiten, unterdrückte Wünsche, Schuld und die Frage, wie viel Kontrolle wir über unser eigenes Leben wirklich haben. Leider bin ich emotional nicht richtig in die Geschichte hineingekommen. Die Figuren blieben für mich etwas distanziert, sodass ich ihre Entscheidungen und inneren Konflikte eher verstand als fühlte. Dadurch fehlte mir die emotionale Bindung, die mich wirklich hätte fesseln können.
Tage des Lichts ist ruhig, nachdenklich und sprachlich fein, aber für mich blieb der Roman trotz der guten Idee und der wichtigen Themen etwas zu kühl. Drei solide Sterne für ein Buch, das viel wollte, mich aber nicht ganz erreicht hat.
Im Mittelpunkt steht Ivy, eine junge Frau im England des Jahres 1938, die an der Schwelle zum Erwachsenwerden steht und von einem außergewöhnlichen Leben träumt. Sie möchte Tänzerin, Künstlerin oder vielleicht etwas ganz anderes werden – Hauptsache, ihr Leben wird so besonders wie das ihrer Familie. Doch ein tragisches Ereignis an einem Ostersonntag bringt alles durcheinander und lenkt ihr Leben in ganz andere, überraschend gewöhnliche Bahnen: Ehe, Kinder, Anpassung. Erst viele Jahre später, als Ivy Frances wieder begegnet – der Frau, die sie an jenem Ostersonntag kennengelernt hat –, wird ihr bewusst, wie leer sie sich fühlt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine verbotene, leidenschaftliche Liebe, die keinen Platz in der damaligen Zeit hat.
Thematisch fand ich den Roman sehr stark: Es geht um verpasste Möglichkeiten, unterdrückte Wünsche, Schuld und die Frage, wie viel Kontrolle wir über unser eigenes Leben wirklich haben. Leider bin ich emotional nicht richtig in die Geschichte hineingekommen. Die Figuren blieben für mich etwas distanziert, sodass ich ihre Entscheidungen und inneren Konflikte eher verstand als fühlte. Dadurch fehlte mir die emotionale Bindung, die mich wirklich hätte fesseln können.
Tage des Lichts ist ruhig, nachdenklich und sprachlich fein, aber für mich blieb der Roman trotz der guten Idee und der wichtigen Themen etwas zu kühl. Drei solide Sterne für ein Buch, das viel wollte, mich aber nicht ganz erreicht hat.